Nachhaltigkeit als kommunale Aufgabe

Stadt Freilassing setzt weiterhin auf Öko-Strom

Eine Photovoltaikanlage auf einem Flachdach.
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Die Stadt Freilassing setzt auch weiterhin auf Öko-Strom.

Freilassing - Schon heute macht sich die Stadt Freilassing Gedanken, woher der Strom für die Jahre 2023 bis 2025 kommen soll.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Immerhin geht es um alle städtischen Gebäude inklusive Straßenbeleuchtung mit einem jährlichen Verbrauch von rund 2 Millionen kWh. Zum Vergleich: Mit dieser Strommenge kann man 140 Millionen Tassen Kaffee kochen oder 100 Millionen Stunden am Laptop arbeiten.

Nachhaltigkeit als kommunale Aufgabe

Seit 2014 bezieht die Stadt bereits den Öko-Strom. Im Zuge einer neuen Bündelausschreibung für bayerische Städte und Gemeinden stand die Entscheidung in der letzten Stadtratssitzung an. „Nachhaltiges Handeln ist uns in Freilassing sehr wichtig. Mit dem Energieverbund nutzen wir bereits unsere regenerativen Ressourcen direkt vor Ort. Als öffentliche Verwaltung wollen und müssen wir im Klimaschutz Vorbild sein“, so das Plädoyer von Bürgermeister Markus Hiebl für den Öko-Strom.

Öko-Strom versus Normalstrom

Die Stadträte mussten sich in der Sitzung die Frage stellen, ob die Stadt derzeit Geld sparen soll oder lieber etwas tiefer in die Tasche greifen und gleichzeitig einen Beitrag für die Umwelt leisten möchte. Bis zu 1,2 Cent pro kWh teurer kann der Öko-Strom im Vergleich zum Normaltarif sein, dies zeigt allerdings erst die Ausschreibung. Der Stadt kann es also bis zu 24.000 € netto mehr pro Jahr kosten. Hinzu kommen noch Steuer und eine Umlage für erneuerbare Energien. Mehrheitlich sprach sich der Stadtrat dafür aus, auch ab dem Jahr 2023 auf Öko-Strom zu setzen. Anders als in den letzten Jahren setzt die Stadt dieses Mal aber auf den sogenannten Öko-Strom „mit Neuanlagenquote“. Das bedeutet, der Strom wird mindestens zur Hälfte aus Anlagen wie beispielsweise Windrädern bezogen, die nicht älter als vier Jahre sind.

Kommunen im Pariser Klimaabkommen

Im Pariser Klimaabkommen kommt den Kommunen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels zu. Damit ist auch die Stadt Freilassing aufgerufen ihre Anstrengungen zu verstärken und Maßnahmen zur Emissionsminderung zu unterstützen. Die Entscheidung zum Öko-Strom ist dabei vielleicht nur ein kleiner, aber in der Summe ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz, für den sich die Stadt Freilassing im Sinne ihre Bürgerinnen und Bürger einsetzt.

Pressemitteilung Stadt Freilassing

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