Fazit nach 100 Tagen Sicherheitswacht

"Wir wollen Straftaten verhindern" - Die neuen Wachtler von Freilassing 

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Manfred Fuchs und Gerhard Hollmann im Gespräch mit einer Freilassinger Bürgerin.
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Freilassing - Die Sicherheitswacht hat einen hohen Stellenwert in Freilassing. Bei jedem Wetter sieht man die „Wachtler“ durch Freilassing patrouillieren. Sie sollen vor allem dem Vandalismus und sogenannten Ordnungsstörungen entgegenwirken.

2014 traten die ersten Freilassinger Bürger ihren Dienst als Sicherheitswacht in Freilassing an. Aufgrund des großen Erfolgs stimmte das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr vergangenes Jahr einer Erhöhung der Einsatzstärke der Sicherheitswacht Freilassing von sieben auf nunmehr insgesamt zehn Stellen zu. 

Sogar der Leiter des Präsidiums Oberbayern Süd, Polizeipräsident Robert Kopp, kam im Mai nach Freilassing um die neuen Angehörigen der Sicherheitswacht in Dienst zu stellen

Im Frühsommer 2017 wurde die Gruppe um weitere drei Personen aufgestockt. Erst kürzlich wurden sogar zwei Männer geehrt für ihr couragiertes Einschreiten zur Verhinderung einer Straftat geehrt.

Resumee nach 100 Tagen in der Sicherheitswacht Freilassing

Nach den ersten 100  Tagen ziehen die Stadt Freilassing und die neuen Mitglieder der Sicherheitswacht nun ein erstes Resumee:

Die drei neuen Mitglieder der Sicherheitswacht sind Marlies Dorfer, Gerhard Hollmann und Manfred Fuchs. Schon in dieser kurzen Zeit bekamen sie viele neue Eindrücke. 

So ging Gerhard Hollmann zu Beginn mit gemischten Gefühl an die neue Arbeit heran. „Dabei musste ich feststellen, dass meine Skepsis in Bezug auf die Bürger und Polizeikollegen total unbegründet war. Wir, die "Drei Neuen" wurden sehr herzlich und freundlich von den Kollegen und den Freilassinger Bürgerinnen und Bürgern aufgenommen“ so Hollmann.

Die Intention, sich ehrenamtlich in der Sicherheitswacht zu engagieren, ist bei Allen ähnlich: Sie wollen Straftaten verhindern, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und Zivilcourage zeigen.

Hinschauen und helfen!

"Die Sicherheitswacht ist für mich das Erfolgsmodell gegen die Wegschaumentalität“ meint Marlies Dorfer „Es ist eine interessante, abwechslungsreiche aber auch verantwortungsvolle Aufgabe“. Größere Zwischenfälle hatten sie glücklicherweise nicht zu verzeichnen, der Dienst läuft immer sehr strukturiert und professionell ab.

Manfred Fuchs, selbst Vater von fünf Kindern, kennt die Schwierigkeit, wenn Jugendlichen in der Pubertät im öffentlichen Raum langweilig wird. Hier gilt es zwar beherzt aber auch mit Feingefühl auf Fehltritte hinzuweisen und zur Einhaltung von beispielsweise Alkoholverboten zu ermahnen.

„Mir liegt die Sicherheit meiner Mitbürger sehr am Herzen. Ich möchte meine Freizeit sinnvoll gestalten und mit meinem Engagement bei der Sicherheitswacht kann ich mich in meine Stadt einbringen“ stellt Manfred Fuchs abschließend fest und unterstreicht damit das durchweg positive Fazit nach 100 Tagen.

Warum die drei Mitarbeiter sich auf diese Tätigkeit beworben haben und was sie sonst noch so aus dem Nähkästchen plaudern, lesen Sie am Sonntag auf BGLand24.de

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