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Gekaufte Container bleiben auch nach fertigem Teilneubau 

Schüler in Freilassing wandern in Container - alte Bauten werden abgerissen

Bereits vor zwei Jahren wurden Container für acht Klassen angeliefert, jetzt kommen Module für zwölf weitere Klassen dazu.
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Bereits vor zwei Jahren wurden Container für acht Klassen angeliefert, jetzt kommen Module für zwölf weitere Klassen dazu.

Auch wenn in diesem Schuljahr an der Grundschule mit rund 600 Schülern nicht viel mehr unterrichtet werden als im Schuljahr davor, rechnet die Stadt doch mit einem starken Anstieg in den kommenden Jahren, von 700 bis 900 Kindern ist die Rede.

Freilassing - Daher hatte sich die Stadt bereits im vergangenen Jahr für einen Teilneubau auf dem Areal der derzeitigen, eingeschossigen Zubauten entschlossen. Als Ersatz für die dort untergebrachten acht Klassen sollen nun Container angemietet und am Platz vor dem zentralen Schulgebäude aufgestellt werden.

Wegen der steigenden Schülerzahlen, dem Auflassen des Standortes in der Laufener Straße und zur Vorbereitung für den Teilneubau der Grundschule wurde bereits Anfang 2021 eine zweigeschossige Containerschule für acht Klassen im südlichen Teil des Georg-Wrede Platzes aufgestellt. Die Container wurden damals gekauft. Die Elemente können problemlos rückgebaut und versetzt werden. „Geplant ist, dass diese gekauften Container als Zwischenlösung bis zur Fertigstellung des zweiten Grundschulstandorts am Georg-Wrede-Platz verortet bleiben“, so Bürgermeister Markus Hiebl. Gemeint ist hier ein generell neuer Standort einer zweiten Grundschule in der Stadt, vermutlich im Süden. Danach können die Module flexibel eingesetzt werden.

Derzeit sind im alten Zentralschulhaus acht Klassen untergebracht, in zwei weiteren Pavillon-Gebäuden zehn Klassen und in den bereits aufgestellten Containern acht Klassen. „Beim Teilneubau muss während der gesamten Bauphasen der Schulbetrieb für vorhergesagte 28 Klassen aufrechterhalten bleiben“, so Hiebl. In den zu mietenden Containern sollen im Erdgeschoss, sowie im ersten Stock jeweils acht Klassen untergebracht werden können.

Warum Standort Georg-Wrede-Platz?

Als Standort für die neuen Container standen der Georg-Wrede-Platz oder eine grüne Wiese nördlich der Mittelschule zur Wahl. Für das Areal an der Mittelschule sprach eigentlich nur das freie Baufeld, allerdings wären die Container dann von der Grundschule getrennt, was zu langen Wegen und damit einem Zeitverlust führen würde. Der Stadtrat entschied sich daher für das Aufstellen der Container im nördlichen Bereich des Georg-Wrede-Platzes, also am Platz gegenüber den schon aufgestellten Containern. „Hier haben wir bereits Strom- und Kanalanschluss, die Grundschule bleibt an einem Standort und die Schüler sind nahe am Badylon“, fasst Hiebl die Vorteile zusammen. Auch die Lehrer hatten sich im Vorfeld für den Standort an der Grundschule ausgesprochen, bei zwei Standorten würde die Integrationsarbeit erschwert durch „da das Gefühl ‚meine Schule‘ gegen ‚die andere Schule‘ unweigerlich kommen würde“. 

Miete günstiger als Kauf

Während sich der Stadtrat bei den schon aufgestellten Containern für den Kauf entschieden hatte beschlossen sie diesmal die Miete. Der Kauf hätte Gesamtkosten von netto 2,1 Millionen Euro verursacht, die Miete beträgt netto 1,5 Millionen Euro. In diesem Betrag sind auch rund 125.000 Euro für „vorbereitende Maßnahmen“ enthalten, also Grabungsarbeiten, Stromanschluss, Transport- und Aufstellungskosten. Das Aufstellen der Container wird ab April 2023 beginnen und mit allen Arbeiten und der Innenausstattung rund zwei Monate dauern, die Schüler werden dann Ende dieses Schuljahres, also Ende Juli, Anfang August, in die Klassen in den Containern umziehen.

Der Abbruch der Schulgebäude an der Bräuhausstraße beginnt im August 2023, der Teilneubau beginnt dann am März 2024, die Fertigstellung ist für Februar 2026.

hud

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