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Arbeitsgruppe „Bienenfreunde“

Schüler der Mittelschule Freilassing St. Rupert legen Blühwiese an

Anton und Felix, beides Schüler der Inklusionsklasse an der Mittelschule Freilassing, beim Abtragen der Humusschicht. Am Pausenhof wird eine Teilfläche als Blühwiese angelegt.
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Anton und Felix, beides Schüler der Inklusionsklasse an der Mittelschule Freilassing, beim Abtragen der Humusschicht. Am Pausenhof wird eine Teilfläche als Blühwiese angelegt.

Freilassing - Neue artenreiche Blühwiesen und Wildbienenflächen in der Region schafft das Wildbienenprojekt der Biosphärenregion Berchtesgadener Land. Die Flächen werden gemeinsam mit Kommunen, Vereinen, Unternehmen, Landwirten und Privatpersonen angelegt und betreut. Schüler der Mittelschule Freilassing gestalten dafür aktuell einen Bereich des Pausenhofes um , damit optimale Voraussetzungen für die Ansaat der Fläche mit autochthonem Saatgut bestehen. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Enormen körperlichen Einsatz in den vergangenen Wochen zeigten Anton und Felix, beides Schüler der Inklusionsklasse. Über den Alltag von Anton, einem Schüler mit Down-Syndrom, wurde bereits im Rahmen eines Artikel über Schulbegleitung Mitte Januar berichtet.

Aufgabe für die beiden Knaben und weiteren Kindern aus der Arbeitsgruppe „Bienenfreunde“ der Offenen Ganztagesschule war es, die Humusschicht im Areal der zukünftigen Blühwiese abzutragen. „Bei der Neuanlage einer Blühwiese ist grundsätzlich der Boden das Ausschlag gebende, neben Geduld ist ein nährstoffarmer Boden notwendig“ so Schulleiter Christian Schneider, der in den vergangenen Jahren an seinem vorherigen Dienstort zahlreiche Umweltprojekte initiierte und Erfahrung mit der Umsetzung an einer Schule gemacht hat.

Bei einer Ortsbegehung vor einigen Wochen, zu der der Rektor neben der Initiatorin und AG-Leiterin Susanne Menzel den Stadtgärtner sowie Vertreter der Biosphärenregion BGL eingeladen hatte, konnte ein geeigneter Standort gefunden werden. Ebenso fand Schneider auch eine Lösung für eine zeitnahe Umsetzung des Projektes ohne Wartezeit auf helfende schwere Maschinen und einer drohenden Terminverschiebung in das kommende Schuljahr: Der Einsatz von Spaten und Schaufel in Schülerhand. Neben den Nachmittagsterminen der Arbeitsgruppe griffen immer wieder Vormittags auch Jugendliche der anwesenden Abschlussklassen zu den Werkzeugen, um bis zu den Pfingstferien auf der Fläche vollständig den Humus abzutragen. Beim Abfahren der zahlreichen Kubikmeter gab es letztendlich durch einen LKW samt Kran Unterstützung.

Unter Anleitung von Stadtgärtner Anton Neuer wurde dann mit den Schülern auch die Kiesschicht eingebracht. Nach den Pfingstferien erfolgt die weitere Vorbereitung sowie die Ansaat mit Vertretern der Biosphärenregion. Damit ist das Projekt noch nicht abgeschlossen, Susanne Menzel möchte mit der Arbeitsgruppe die Anpflanzung der südseitigen Böschung, welche nach der Kernsanierung ursprünglich als Magerwiese angelegt war und mittlerweile überwuchert ist, in diesen Zustand rückversetzen. Die umweltpädagogische Bildung der Schule mit Inklusionsprofil soll in Zukunft neben dem Schulwald auch verstärkt im und am Schulhaus stattfinden. 

Pressemeldung der Mittelschule Freilassing St. Rupert

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