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Für bis zu 150 Kinder 

Ein neues Wohnquartier mit „Kinderhaus“ entsteht in Freilassing

Auf einem Teil des Grundstücks des Spielplatzes „Zwergenland“ soll ein Kinderhaus mit bis zu 150 Kinderbetreuungsplätzen und mit kommunalen Wohnungen entstehen.
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Auf einem Teil des Grundstücks des Spielplatzes „Zwergenland“ soll ein Kinderhaus mit bis zu 150 Kinderbetreuungsplätzen und mit kommunalen Wohnungen entstehen.

Freilassing - In der Schlesierstraße entsteht ein neues Quartier mit mehreren Wohnungen und einer 6-gruppigen-Kindertagesstätte. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Der Freilassinger Stadtrat bringt damit eine zukunftsfähige Lösung auf den Weg und erweitert das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen im Norden der Stadt. Mit dem Einstieg in den kommunalen Wohnbau öffnet die Stadt außerdem ein neues Feld, um vor allem leistbaren Wohnraum zu schaffen.

Platz für bis zu 150 Kinder

Bereits im Frühjahr dieses Jahres beschloss der Stadtrat, ein sogenanntes „Kinderhaus“ an der Schlesierstraße auf einem Teil des jetzigen Spielplatzes zu planen. Zuletzt hatte auch die Sozialraumanalyse gezeigt, dass sich die Einwohnerzahlen in Freilassing in den nächsten Jahren stetig nach oben entwickeln werden. Hand in Hand kann damit auch ein steigender Bedarf an Plätzen in Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen vorhergesagt werden. „In kaum einen Bereich investiert die Stadt aktuell so viel wie in den Bereich der Kinderbetreuung. Wir wollen hier unser Angebot immer weiter ausbauen und auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter stärken“, so Erster Bürgermeister Markus Hiebl, „mit einer Kindertagesstätte zwischen dem angrenzenden Industriegebiet und dem Wohngebiet, kommen wir unserem Ziel wieder ein großes Stück näher.“ Für bis zu 150 Kinder wird die Einrichtung aktuell geplant.

Neuland: Stadt baut erstmals selbst Wohnungen

Die angespannten Mietpreise und den steigenden Wohnungsdruck nahm die Stadt Freilassing zum Anlass, selbst in den Wohnungsmarkt einsteigen zu wollen. Gemeinsam mit der Kindertagesstätte sollen zwischen 15 und 20 Wohnungen innerhalb des Projektes parallel errichtet werden. Dass man als Bauherr und späterer Wohnungseigentümer und dann als Vermieter auftritt, ist auch für die Stadt Freilassing absolutes Neuland. Das Ziel: Freilassing mit leistbaren Mieten als lebenswerten Wohn- und Arbeitsort weiter auszubauen.

Stadtratsfraktionen ziehen an einem Strang

„Ich bedanke mich ausdrücklich bei meinen Stadtratskolleginnen und -kollegen, dass alle diese Entscheidung mittragen und wir hier alle an einem Strang ziehen“, freut sich Bürgermeister Hiebl über den fraktionsübergreifenden Zusammenhalt im Gremium.

So erklärt die CSU-Fraktion, dass sie die Errichtung von Wohnraum in kommunaler Trägerschaft befürworten und das Zusammenleben der Generationen mit Kinderkrippe, Kindergarten und Wohnungen für Familien und Senioren hervorgehoben werden soll. In das gleiche Horn stoßen auch die Räte der GRÜNEN/Bürgerliste: Es wird die Entscheidung begrüßt, einen Kindergarten an der Schlesierstraße zu errichten, da in diesem Bereich – trotz eines großen Einzugsgebietes - noch keine derartige Einrichtung existiert. Auch die Nähe zum Industriegebiet und den damit verbundenen Arbeitsplätzen wird als großer Vorteil benannt. Der Fraktion der Freien Wähler/Heimatliste ist der leistbare Wohnraum sehr wichtig, heißt es in einer Stellungnahme zum Projekt. Mehr Platz für Kinder und Senioren und auch der Erhalt des angrenzenden Spielplatzes „Zwergenland“, der nach der Bebauung immer noch der zweitgrößte Spielplatz im Stadtgebiet ist, stellt die Fraktion in den Mittelpunkt. „Pro Freilassing“ sieht im kommunalen Wohnbau durch die Stadt Freilassing einen wichtigen Beitrag, um den steigenden Mietpreisen zu begegnen. Altersgerechter Wohnbau und die Errichtung von sozialer Infrastruktur wie einem Kindergarten als funktionierendes Quartier, sehen sie positiv. Die SPD-Fraktion hält den Bau eines neuen Kindergartens für notwendig und im Rahmen der Stadtentwicklung für wichtig. Bezahlbarer Wohnraum in städtischer Hand wird auch hier ausdrücklich begrüßt.

Planungen beginnen noch diesen Herbst

Aktuell befindet sich die Planung des Kindergartens und der Wohnungen noch am Anfang der Projektphase. Mit den konkreten Planungsleistungen soll dann im Herbst 2021 gestartet werden. Nach den ersten Voruntersuchungen wird mit Gesamtkosten von rund 10 Mio. Euro für das Projekt gerechnet. Der Großteil dieser Kosten betreffen das Kinderhaus. Die Höhe der Förderungen wird derzeit geprüft.

In der weiteren Planung soll auch Wert daraufgelegt werden, dass das vorhandene Grundstück zukunftsorientiert beplant wird und somit auch spätere Erweiterungsmöglichkeiten berücksichtigt werden.

Pressemeldung der Stadt Freilassing

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