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Offene Ganztagsschule Freilassing

Innovatives Bewegungskonzept in der Ganztagsschule: Reflexintegration gegen Bewegungsmangel

Besichtigung Reflexintegrations-Stationen in der Offenen Ganztagsschule Freilassing
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Bei der Besichtigung der neuen Reflexintegrations-Stationen: (v.l.) Kommissarischer Schulleiter Wolfgang Kerschl, Doreen Schäfer von der Schaefer Bildung GmbH, Michaela Ulrich und Gabriele Krause von der Offenen Ganztagsschule, Bürgermeister Markus Hiebl und Konrektorin Anja Hager.

Freilassing - In der offenen Ganztagsschule der Stadt wird seit einiger Zeit das innovative Bewegungskonzept der Reflexintegration angewendet. Dadurch kann ein Bewegungsmangel behoben und außerdem die Lernfähigkeit der Kinder gestärkt werden.

Die Meldung im Wortlaut

Mit der sogenannten „Reflexintegration“ nimmt die Offene Ganztagsschule der Stadt Freilassing (OGTS) ein innovatives Bewegungskonzept in die tägliche Arbeit auf. Lern- und Konzentrationsfähigkeit sowie koordinative Eigenschaften werden damit bei den Kindern gestärkt. Das alles geschieht nach dem regulären Unterricht, wenn die Kinder in der OGTS gemeinsam mit dem geschulten Personal der Ganztagsbetreuung essen, Hausaufgaben erledigen und anschließend spielen. 

Bewegung gegen Unruhezustände

Mit der Reflexintegration soll ein Bewegungsmangel behoben werden, der bereits als Fötus entstanden ist. Die damit einhergehenden Probleme können sich sogar bis ins Erwachsenenalter ziehen. ADHS-typische Symptome und Unruhezustände können beispielsweise eine Folge sein.

Die Leiterin der OGTS Freilassing, Gabriele Krause, ist überzeugt von dem Konzept: „Seit einigen Wochen werden die neuen Stationen in unseren Räumen intensiv von den Kindern genutzt. Zum einen weil die verschiedenen Bewegungsspiele natürlich Spaß machen und zum anderen merken die Kinder auch, dass ihnen diese Bewegung einfach guttut.“ 

Mit Spielen das Lernen erleichtern

So gibt es im ganzen Gebäude Markierungen und Aufkleber an den Wänden und auf dem Boden um bestimmte Bewegungsmuster anzuleiten. Beispielsweise sollen die Kinder in einer lockeren 8 laufen, dabei die Zunge lockerlassen, geradeausblicken und die Arme mitschwenken lassen.

Herausfordernder wird es, wenn dabei der eigene Name drei Mal rückwärts buchstabiert werden muss oder drei verschiedene Tiere buchstabiert werden sollen, allerdings nur jeden zweiten Buchstaben davon. Damit wird die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften gestärkt und auch der motorische und sensorische Teil des Nervensystems wird gefördert und trainiert. Das kann unter anderem Blockaden lösen sowie Rechtschreibung und Zahlenverständnis verbessern.

(v.l.)Bürgermeister Markus Hiebl, Gabriele Krause, Leiterin der Offenen Ganztagsschule, Doreen Schäfer von der Schaefer Bildung GmbH, Michaela Ulrich von der Offenen Ganztagsschule, Konrektorin Anja Hager und kommissarischer Schulleiter Wolfgang Kerschl bei der Übergabe des offiziellen Zertifikats.

Zur Überreichung des offiziellen Zertifikats durch Doreen Schäfer von der Schaefer Bildung GmbH besuchte auch Bürgermeister Markus Hiebl die Offene Ganztagsschule. „Das ist schon spannend, mit welchen Methoden das menschliche Gehirn zu besseren Leistungen gebracht werden kann. Die Herangehensweise durch die sogenannte ‚Reflexintegration‘ ist noch relativ neu aber mich freut es wirklich, dass unser Team von der städtischen Ganztagsschule so aktiv und innovativ ist und den Kindern dieses neue Angebot ermöglicht“, so der Rathauschef.

Pressemitteilung der Stadt Freilassing

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