Zwölf Meter hohe Mauer für Freilassing?

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So sieht das Muster der Lärmschutzwand aus.

Freilassing - Seit dem 15. November steht ein Modell der geplante Lärmschutzwand im Heideweg. Freilassinger Bürger können sich nun einen Monat ein Bild von der Bebauung machen.

Seit Freitag, den 15. November, verdeutlicht ein Modell im Maßstab 1:1, wie die Stadt Freilassing durch eine geplante Lärmschutzwand entstellt und geteilt würde - auf einer Gesamtlänge von rund 800 Metern. Einen Monat lang können sich Freilassinger Bürger selbst ein Bild von diesem brutalen Eingriff machen. Der genehmigte Bau darf einen Monat lang am Heideweg stehen, ehe er wieder zurück gebaut werden muss. Nur wenn sich die Bevölkerung gegen die bestehenden Pläne lautstark zur Wehr setzt, kann die Mauer noch verhindert werden, die Freilassing mit 12 Metern Höhe durchschneiden würde.

Nach Entwürfen von Max Aicher wird der nötige Schallschutz stattdessen durch eine Lärmschutzbebauung und einen bepflanzten Erdwall hergestellt. Zum Vergleich: Die Berliner Mauer wies "nur" eine Höhe von 3,60 Metern auf. Der Erfolg dieser Maßnahme hat zwei Seiten: Für Stadt und Bürger wäre die Wall-Lösung ansehnlicher und verträglicher und gleichzeitig für die Bahn günstiger oder höchstens gleich teuer.

Max Aicher steht zu seiner bereits früher geäußerten Selbstverpflichtung, die Kosten für die Wall-Lösung in genannten Grenzen zu garantieren. "Mit dieser Lösung profitieren Bürger und Bahn" so Max Aicher, " es geht allein um eine gemeinsame Lösung für ein verträgliches Stadtbild." Die Kosten für Errichtung und Rückbau des Modells trägt Max Aicher alleine.

Pressemeldung Max Aicher Unternehmensgruppe

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