Aufstockung der Bundespolizei in Freilassing und Mühldorf

Mehr Personal für Polizei: Auch Pidinger Schleierfahnder profitieren  

Freilassing/Mühldorf/Piding - Um die 350 neuen Bundespolizisten sollen im Laufe der nächsten Jahre nach Freilassing und Mühldorf kommen, sowie um die 150 zusätzliche Schleierfahnder nach Piding. 

UPDATE, 16 Uhr: Auch Pidinger Schleierfahnder bekommen neues Personal

Wie die Bayernwelle berichtet, sollen neben der Freilassinger Bundespolizei auch die Pidinger Schleierfahnder Zuwachs bekommen. Leiter Bernhard Resch hat den Minister im Rahmen des Besuch über drohende personelle Engpässe informiert. Die Beamten sind im Schnitt 50 Jahre alt. Es wäre für die Zukunft wichtig, Fachwissen zu erhalten, so Resch. 

Auch die heimische CSU-Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber hat mehr Unterstützung gefordert. Das Berchtesgadener Land nimmt als Grenzregion eine ganz besondere Rolle ein, sagt sie. Eine konkrete Stellenzusage konnte Hermann nicht geben. Die erforderliche Verstärkung müsse schließlich erst ausgebildet werden, so der Innenminister. Fest steht aber, dass es insgesamt 150 zusätzliche Schleierfahnder geben wird, hat er betont.

Erstmeldung

Wie heimatzeitung.de berichtet, stockt die Bundespolizei vor allem im südlichen Oberbayern ihr Personal auf: 300 neue Mitarbeiter sollen nach Freilassing kommen, rund 50 nach Mühldorf. "Wir brauchen das Personal unbedingt", so Reinhard Tomm, Leiter der Bundespolizeiinspektion Rosenheim im Gespräch mit heimatzeitung.de. Grenzkontrollen seien aber nicht die Ursache für die Aufstockung

Die Bewerbungsphase für die freien Stellen laufe noch: "Die Polizisten, die wir brauchen, sind nicht alle auf dem freien Markt verfügbar, sondern müssen erst ausgebildet werden", so Tomm.

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Freilassing

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser