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Bürgerentscheid und Ratsbegehren Mitte Mai

Matulusgarten in Freilassing erneut abgespeckt - 102 statt 120 Wohnungen

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Die geplanten Wohnbauten an der Matulusstraße am Areal des Krankenhauses wurden weiter abgespeckt.

Freilassing - Die geplanten Wohnbauten an der Matulusstraße am Areal des Krankenhauses wurden weiter abgespeckt.

Ein Block fiel dem Erhalt von Bäumen gänzlich zum Opfer sodass von den ursprünglich geplanten 120 Wohnungen nur mehr 102 Wohnungen übrig geblieben sind. Werner Schmölzl vom Investor „Matulusgarten GmbH“ stellte im Bauausschuss am Montagnachmittag die erneut verkleinerte Version vor. So sei zum Beispiel die Einfahrt in eine der beiden Tiefgaragen jetzt ebenerdig, um vorher gefährdete Baumwurzeln nicht zu berühren wurde eine weitere Wohnung geopfert.


Auch die Tiefgarage selbst habe man von der Ausdehnung noch einmal zurückgekommen, auch dadurch wolle man Bäume und deren Wurzeln schonen, „die Tiefgarage rückt damit vom Baumbestand ab“, so Schmölzl. Dafür habe man die erforderlichen Keller und Abstellräume in ein zweites Untergeschoss gegeben.

An der Außenfassaden seien nun die Bauten direkt an der Matulusstraße zum Teil nach hinten versetzt und wie angeregt teilweise mit Holz ausgeführt, „wir nehmen damit Rücksicht auf eine ökologische Architektur“. Die gesamte Anlage werde zudem „fast CO ² - neutral sein, wir planen neben einer PV-Anlage auch ein Pellets-Blockheizkraftwerk, entsprechende Gespräche mit Raiffeisen haben wir schon geführt“, Schmölzl, dessen Bauunternehmen gemeinsam mit dem Wals-Siezenheimer Unternehmer Hillebrand das Bauvorhaben realisieren will.


Von den ursprünglich 120 Wohnungen sind nach den zahlreichen Umplanungen jetzt 102 übrig geblieben, auf einer Wohnfläche von insgesamt 7245 m² entfallen nun 42,7 Prozent auf Eigentumswohnungen unterschiedlicher Größe, 52,8 Prozent auf Mietwohnungen, sowie 4,5 Prozent auf betreutes Wohnen mit einer Tagespflege. Für diese Tagespflege sei bereits mit einem Anbieter aus dem Landkreis gesprochen worden.

Heute wird der Stadtrat sich ab 19 Uhr mit dem Bürgerbegehren und einem wahrscheinlichen Ratsbegehren befassen, das heißt, es wird Mitte Mai auf alle Fälle einen Bürgerentscheid geben, mit dem Gegner des Projektes die Bauten verhindern wollen und aller Voraussicht nach auch ein Ratsbegehren, mit dem der Stadtrat die 102 Wohnungen durchbringen will.

hud

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