Bärbel Kofler in der Mädchenrealschule Franz von Assisi

Was macht eigentlich eine Bundestagsabgeordnete?

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v.l. Martin Burger, Franziska Mayer, Lotti Roth, Nadine Altmutter, Bärbel Kofler, Chiara Lapuste, Selina Müller, Julia Hültner, Veronika Griesbeck, Hartwig Kaufmann

Freilassing - Mit Dr. Bärbel Kofler als Menschenrechtsbeauftragter kam ein Mitglied der Bundesregierung zu den Schülerinnen, um mit ihnen über ihre Arbeit als Abgeordnete in Berlin zu sprechen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Hochrangigen Besuch konnten die 10. Klassen der Mädchenrealschule in Freilassing in ihrer Schule begrüßen: Mit Dr. Bärbel Kofler als Menschenrechtsbeauftragter kam ein Mitglied der Bundesregierung zu den Schülerinnen, um mit ihnen über ihre Arbeit als Abgeordnete in Berlin zu sprechen.Auf Initiative der Fachschaft Sozialkunde stand die SPD-Politikerin den Schülerinnen zwei Schulstunden lang Rede und Antwort zu den verschiedensten Themen.


Nach der Begrüßung durch Schulleiter Martin Burger erläuterte Bärbel Kofler ihren von früh bis spät durchgetakteten Arbeitsalltag in den Sitzungswochen des Deutschen Bundestags. In Berlin kümmert sie sich außerdem für die Bundesregierung auch um Humanitäre Hilfe. "Deutschland ist zweitgrößtes Geberland von Humanitärer Hilfe. Bei weltweit 168 Mio. Menschen, die auf Humanitäre Hilfe angewiesen sind, wird deutlich, wie nötig derartige Hilfslieferungen sind", so Kofler.

Gemeinsam mit sechs sehr gut vorbereiteten Schülerinnen bestritt die Abgeordnete dann eine spannende Fragerunde. Wie die SPD wieder zu mehr Wählerstimmen kommen wolle, wie Bärbel Kofler zu Steuersenkungen stehe oder warum der Frauenanteil im Bundestag nicht höher sei, waren die ersten Fragen. Anlässlich des nach der letzten Bundestagswahl wieder gesunkenen Frauenanteils im Bundestag mit unter 30% weiblichen Abgeordneten appellierte Kofler eindringlich an die Schülerinnen: "Wir müssen als Frauen den Mund aufmachen und deutlich sagen, was wir wollen. Nur dann können wir auch gehört werden. Deshalb engagiert Euch in demokratischen Parteien, ich kann Euch aus eigener Erfahrung dazu nur ermutigen. Wir brauchen Frauen nicht nur als Schriftführerinnen!"


Weiter sprachen die Schülerinnen mit Bärbel Kofler über die Themen Organspende, die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen, die Digitalisierung der Arbeit und natürlich über die von Bärbel Kofler positiv gesehene Protestbewegung "Fridays for Future". "Für mich ist ganz klar, auch dank des Einsatzes der Jugend für das Klima konnten wir nach dem Atom- und Kohleausstieg nun endlich im Bund ein Klimaschutzgesetz beschließen. Dieses kann natürlich nur der Anfang für mehr Klimaschutz sein, wir alle müssen dazu beitragen, ganz persönlich und natürlich auch als Politikerinnen in Berlin", so Kofler.

Die zwei Schulstunden nutzen die Schülerinnen bis zur letzten Minute und Bärbel Kofler konnte letztlich gar nicht alle Fragen der wissbegierigen Schülerinnen beantworten. Im Namen der Fachschaft Sozialkunde dankte Lehrerin Veronika Griesbeck zum Schluss Bärbel Kofler im Namen der gesamten Schulfamilie für ihr Kommen.

Pressemitteilung Wahlkreisbüro Dr. Bärbel Kofler, MdB

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