Lokwelt oder Polizeiwelt?

Heer an Polizeifahrzeugen sorgt für Aufsehen - was war da in Freilassing los?

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Freilassing - Ein regelrechtes Heer an Polizeifahrzeugen sorgte am Samstag für Staunen in Freilassing. Was war da los?

Am vergangenen Samstag war die Lokwelt sehr gut besucht, so die Leiterin des Museums Ingrid Faltermair, rund 200 Besucher seien den ganzen Tag über in der geöffneten Halle an der Westendstraße gewesen. Viele Besucher staunten bei der Anfahrt über die Westendstraße allerdings auch schon über ein Heer an Polizeifahrzeugen der Bundespolizei, die am Parkplatz der Lokwelt parkten.


Nach Auskunft der Bundespolizei waren Einsatzkräfte der Bundespolizei am Flughafen München für einige Tage in Freilassing und nutzen mit ihren Fahrzeugen den Parkplatz der Stadt. Sowohl das Areal der provisorischen Bundespolizei, als auch der Parkplatz gehören der Stadt Freilassing. Das eingezäunte Gelände der Bundespolizeiinspektion Freilassing in der Westendstraße selbst platzt aus allen Nähten, der provisorische Containerbau wurde erst im vergangenen Jahr aufgestockt, der Parkplatz reicht ebenso nicht mehr aus.

Mit derzeit knapp über 300 Beamten ist die Bundespolizeiinspektion Freilassing mit dem dazugehörigen Revier in Mühldorf zuständig für einen 225 Kilometer langen Grenzabschnitt zu Österreich, die vorgelagerten Kontrollen am Hauptbahnhof Salzburg, sowie die Binnengrenzfahndung im Bereich bis zu 30 Kilometer ins Innenland. Daneben sind die Freilassinger Bundespolizisten auch für 71 Bahnhöfe und Haltestellen, sowie für 357 Schienen-Kilometern zuständig, nicht zu vergessen 21 Grenzübergänge. Eine Entscheidung über einen neuen, endgültigen Standort für die Inspektion steht nach wie vor aus.

hud

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