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Stadt Freilassing kauft Gewerbegebiet Eham 

„Liste für Ansiedelung prall gefüllt“ - Flächenfraß geht weiter 

Eine mehrere Hektar große Wiese im Stadtteil Eham soll ein Gewerbegebiet werden, die Stadt hat nun das Areal von Max Aicher abgekauft, um sich ein Mitspracherecht zu sichern.
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Eine mehrere Hektar große Wiese im Stadtteil Eham soll ein Gewerbegebiet werden, die Stadt hat nun das Areal von Max Aicher abgekauft, um sich ein Mitspracherecht zu sichern.
  • Michael Hudelist
    VonMichael Hudelist
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Eine mehrere Hektar große Wiese in Eham sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Aufregung.

Freilassing - Erst wurde sie ein Gewerbegebiet für eine geplante Expansion des Anlagebauers Frimo. Nach dessen Rückzug wollte die Stadt trotzdem weiter planen, im Dezember 2020 tauchte eine Liste mit zehn Interessenten auf, Namen wurden allerdings nicht genannt. Nun hat die Stadt das ausgewiesene Gewerbegebiet vom Eigentümer Max Aicher abgekauft „wenn der Stadtrat am Dienstag zustimmt haben wir das Grundstück erworben“, so Freilassings Bürgermeister Markus Hiebl. 

Der Bürgermeister reagierte auf eine Nachfrage der Heimatzeitung in einem Pressegespräch erst überrascht, lachte dann und antwortete dann etwas kryptisch, „ja, der Stadtrat habe einen eigenen Haushalt für den Ankauf von Grundstücken beschlossen“. Wenig später ließ er die Katze doch aus dem Sack, „wenn der Stadtrat es beschließt dann haben wir Flächen in Eham erworben“. Beim Notar sei man allerdings schon gewesen. 

Nach dem Rückzug des Anlagebauers Frimo wollte die Stadt trotzdem weiter planen.

Durch den Kauf wolle sich die Stadt ein Mitspracherecht sichern, Vorbesitzer Max Aicher habe im Umfeld noch weitere Grundstücke, die zum Teil bis zur Ehamer Straße reichen, „das heißt es bleibt genug Fläche, um auch sein Eigentum aufzuwerten“. Die Stadt selbst könne für das geplante, städtische Gewerbegebiet aus den Vollen schöpfen, „es sind auch Vorzeigeunternehmen aus der Stadt dabei die expandieren wollen, diese bekommen bevorzugt ein Angebot“, so Hiebl. Es soll sich ausschließlich um verarbeitendes Gewerbe handeln, „also der früher immer wieder genannten Hagebau und ähnliches kommen nicht in Frage“.

Interessant wird auch sein wie sich die Grünen am Dienstagabend im Stadtrat äußern, noch im Dezember 2020 zeigte sich Wolfgang Hartmann verärgert, „der sinnlose Flächenverbrauch sei doch überall ein großes Thema und auch Freilassing gibt es nur einmal“.

hud

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