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Auch Bürgermeister nicht überzeugt

Kommt eine Freiluftbühne am Badylon-Gelände in Freilassing? Verwaltung sieht Idee kritisch

Auffallend viele Bikes parkten am Freitagnachmittag vor dem Rathaus, kein Wunder, innen ging es um einen geplanten Rad-Schnellweg durch die Stadt, die so genannte Nord-Süd-Achse.
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Die Verwaltung in Freilassing war mit mehreren Themen beschäftigt (Symbolbild)

Der mit Bürgern besetzte Stadtenwicklungsbeirat wünscht sich am Badylon-Gelände eine Freiluftbühne samt Natursteinterrasse. Sina Messinger und Gerhard Auer vom Beirat sehen das Areal rund um das Hallenbad als ideal an, „es sind Toiletten und Parkplätze vorhanden, außerdem ist die Fläche Barrierefrei“

Freilassing - Doch ein Brot-und-Spiele Areal sieht die Verwaltung am Badylon kritisch, zudem sei der gewünschte Hang in Richtung Laufener Straße schon für den Erlebnisparcours und den Niedrigseilgarten vorgesehen. Auch Bürgermeister Markus Hiebl konnte sich für eine Freiluftbühne am Badylon nicht erwärmen, seine Einwand: „Während der Neubauten an der Grundschule brauchen wir für die Kinder Pausenflächen“, grundsätzlich sei er ja dafür, „aber an einem anderen Ort“. 

Robert Judl von ‚Pro Freilassing‘ setzte sich trotzdem für den Vorschlag aus dem Beirat ein, „wir haben ja schon Naturschein an der Rundlaufbahn und an der Kletterwand“, außerdem würde man die Bürger enttäuschen wenn man ihren Vorschlag auf die lange Bank schiebt. Hiebl blieb dabei, Freiluftbühne ja, aber irgendwo anders im Stadtgebiet, „vielleicht in der Fußgängerzone?“. Außerdem solle man das Badylon-Gelände nicht überborden. Max Standl (CSU) sah generelle Interessenskonflikte, „sind dann Fußballspiele wegen des Lärms nicht möglich wenn auf der Freiluftbühne etwas stattfindet?“ Auch sein Parteikollege Josef Kapik meinte, das Badylon sei eher ein Sportgelände, da passe keine Kultur hinein. Auch Hiebl befürchtet Konflikte, wenn Spiel, Sport und Kultur an einem Ort stattfinden sollten. 

Grünen-Stadträtin Stefanie Riehl konnte dem nicht folgen, „die Bühne sollte da sein wo die Menschen sind und nicht irgendwo im Stadtgebiet“. Wolfgang Hartmann (Grüne) befürchtete gar ein „Verschieben auf den Sankt Nimmerleinstag“, die Fläche für den geplanten Erlebnis-Parcour sei groß genug, da hätte eine kleine Bühne schon noch Platz. 

Sitzbänke ja, aber wo?

Ebenfalls von Bürgern aus den Reihen des Stadtentwicklungsbeirats kam der Wunsch nach mehr Sitzbänken in der Lindenstraße. „Was spricht dagegen zwei Bänke am Hermann Ober Platz aufzustellen, die Leute können dann von Bank zu Bank gehen“, so Stefanie Riehl. Hiebl will allerdings auf das im Herbst zu erwartende Gesamtkonzept für die Fußgängerzone warten.

Neue Sitzbänke in der Lindenstraße können nicht ohne Planer und ohne ein Gesamtkonzept aufgestellt werden.

Dass das Aufstellen von zwei Sitzbänken mit dem Innenstadtkonzept abgestimmt werden müsste konnte Grünen-Stadtrat Wolfgang Hartmann nicht nachvollziehen, „das muss doch keine Doktorarbeit werden wenn wir zwei Bänke aufstellen wollen“. Es blieb am Ende dabei, die Verwaltung wartet auf die Ergebnisse der Fußgängerzonen-Gesamtplanung, die im Herbst vorgestellt werden sollen. 

hud

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