Jahreshauptversammlung des Notarzt-Fördervereins 2014

Notärzte: Leidenschaft und Ausdauer

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Der Notarzt-Förderverein Freilassing blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Freilassing - Der Notarzt-Förderverein blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück. In naher Zukunft plant man nun nicht nur die Anschaffung eines Tablet-PC.

Im Rahmen der jährlichen Jahreshauptversammlung des Fördervereins des Notarztstandortes Freilassing konnte Vorstand Dr. Maximilian Schandert neben den Vorstandsmitgliedern auch viele Vereinsmitglieder begrüßen.

Neues Rucksacksystem

Nach den Grußworten gab Schandert satzungsgemäß einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Nach einer ausgiebigen Vorauswahl und mehreren Tests wurde am Notarztstandort Freilassing ein Zwei-Rucksacksystem eingeführt, welches den Notärzten und Mitarbeitern des Rettungsdienstes ermöglicht, die Notfallausrüstung und somit auch das Gewicht von bisher einem Rucksack aufzuteilen, um den Rücken zu schonen. Ein Rucksack wurde hier durch den Förderverein gesponsert.

Zudem wurde durch die Aufteilung das Kofferraumvolumen des Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) besser genutzt und die Zuladung gesichert.

Auch informierte Schandert über den aktuellen Bestand der Notfallmedikamente im Rettungsdienstbereich Traustein , da seit einiger Zeit in den Bereichen Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting alle Fahrzeuge identisch bestückt sind, um flächendeckend eine einheitliche Versorgung der Notfallpatienten zu ermöglichen. Die Vorstandschaft ist sich hier aber einig, dass der Förderverein Innovationen gemäß neuer Studien vorantreiben will.

Schandert appellierte an alle Mitglieder auch weiterhin Werbung für den Förderverein zu machen, nur so ist eine finanzielle Umsetzung auch in Zukunft möglich.

Neuer Tablet-PC?

Als dritter Tagesordnungspunkt folgten Wünsche und Vorschläge für Investitionen im kommenden Jahr. Der Leiter des Rettungsdienstes im BRK, Markus Zekert, erläuterte hierzu den Sachstand bezüglich einem Tablet-PC. Diese werden voraussichtlich 2015 über den Rettungsdienst Bayern angeschafft und könnten natürlich auch von den Notärzten im Einsatz genutzt werden. Somit wäre eine Anschaffung über den Förderverein nicht notwendig.

Künstliche Beatmung

Als Wunsch wurde aus den Reihen ein Video-Laryngoskop genannt, welches bei der Notwendigkeit einer künstlichen Beatmung bei schwierigen Situationen sehr hilfreich wäre. Dieser Vorschlag fand große Zustimmung und wurde als eine der Investitionen beschlossen.

Neben der Diskussion zu mehreren Medikamenten und kleineren Notfallartikeln war auch die eventuelle Anschaffung eines Übungsgerätes zur künstlichen Beatmungein Thema. Viele Notärzte würden dies befürworten, weil dies nicht nur zur Übung mit dem neuen Video-System nützlich wäre, sondern auch die Selbstsicherheit der lebensrettenden Behandlung unter schwierigen Bedingungen stärken würde.

Andreas Rautter, Leiter der Rettungswache Freilassing, bot eine Lagerung in der neu gebauten Rettungswache an. Hier wäre auch genügend Platz um regelmäßig zusammen mit den Rettungsdienstmitarbeitern Notfallsituationen trainieren zu können.

Mehr Spenden benötigt

Einig waren sich die Anwesenden, dass diese Vorhaben nur im Rahmen von Spendensammlungen möglich werden. Man wolle weiterhin die medizinische Versorgung am Notarztstandort Freilassing fördern, jedoch sei dies nur mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit möglich.

Im vergangenen Jahr wurde eine Homepage eingerichtet, welche unter www.notarztstandort-freilassing.de für jeden zu erreichen ist. Auf dieser wolle man in Zukunft die Bevölkerung über die Arbeit des Fördervereins informieren und um Spenden werben.

Im Kassenbericht gab Notarzt Jürgen Huber Einblick über das Finanzjahr des Fördervereins. Neben den Einnahmen von Mitgliedsbeiträgen konnte man leider keine größeren Spenden verzeichnen. Als Ausgaben erläuterte Huber vor allem den beschafften zweiten Notfallrucksack. Laufende Kosten zur Überprüfung der bereits angeschafften Medizingeräte wirkten sich ebenfalls wieder erheblich auf den Kontostand aus.

Vorstandschaft im Amt bestätigt

Nachdem die Vorstandschaft im Anschluss an alle Berichte einstimmig entlastet wurde, folgten die Neuwahlen. Nachdem sich unter den anwesenden Vereinsmitgliedern keine weiterenInteressenten für den Vorstandsposten fanden, stellten sich die bisherigen Amtsinhaber erneut zur Wahl. In einer offenen Abstimmung wurden der bisherige erste Vorstand, Dr. med. Maximilian Schandert, sowie Ralph Uphues als zweiter Vorstand erneut bestätigt. Notarzt Jürgen Huber wurde weitere vier Jahre als Kassenwart und Notarzt Thomas Schrader als Schriftführer gewählt. Die neu gewählte Vorstandschaft bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen, mahnte aber auch alle Mitglieder zur aktiveren Mitwirkung am Vereinsleben.

Pressemitteilung Notarzt-Förderverein Freilassing

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