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„An der Versorgung im besagten Gebiet wurde nichts verändert“

Ist das Ösi-Handy-Netz in Freilassing plötzlich schlechter? Anbieter reagiert auf Anfrage

Österreichische Netzbetreiber haben in den vergangenen Jahren auch die Sendemasten entlang der Grenze aufgerüstet und ausgebaut wie hier bei Salzburg-Mitte.
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Österreichische Netzbetreiber haben in den vergangenen Jahren auch die Sendemasten entlang der Grenze aufgerüstet und ausgebaut wie hier bei Salzburg-Mitte.

In der bayerischen Grenzstadt – Sieben Kilometer Luftlinie von Salzburg entfernt – wohnen rund 3000 Österreicher, viele davon nutzen auch in Freilassing ihr österreichisches Handynetz, zum Beispiel Magenta, die früheren Unternehmen Max-Mobil und Telering, beide gehören zum deutschen Telekom-Konzern.

Freilassing - Bisher war die Versorgung mit Magenta in weiten Teilen der Stadt Freilassing in der Regel einwandfrei, seit einigen Wochen nicht mehr, BGLand24.de hat beim Netzversorger nachgefragt. 

Nicht nur Österreicher, die in Freilassing wohnen sondern auch viele bayerische Pendler, die tagsüber in Salzburg, sind nutzen auch zuhause ein österreichisches Netz, das hat vor allem Kostengründe. Nun kann man auf deutschem Staatsgebiet, also genauer im deutschen Grenzgebiet zwar nicht eine optimale Versorgung mit einem österreichischen Netz erwarten, aber bisher war es in Freilassing eben der Fall, genauso wie in Laufen.

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Die  automatische Netzauswahl, die jedes Handy anbietet, ist im Grenzgebiet und damit für Pendler die oft hin und her fahren wenig praktikabel, weil in Deutschland angekommen das Ösi-Netz sehr lange gespeichert bleibt, auch wenn das Signal schon schwach ist, und umgekehrt bei der Einreise nach Österreich das deutsche Netz immer wieder an Stärke gewinnt, zum Beispiel entlang der Autobahn zwischen Salzburg-Mitte und Salzburg-Süd, sodass eine automatische Netzwahl und damit die Einwahl in ein österreichisches Netz gefühlt Stunden dauert. 

Sender ausgefallen?

Grund für die vorübergehende Schwäche des Magenta-Netzes in Freilassing könnte eine Abschaltung oder der Ausfall eines grenznahen Mobilfunkmastes sein, dies ist nach Auskunft von Magenta in Wien allerdings nicht der Fall. „An der Versorgung im besagten Gebiet wurde nichts verändert und es wurde auch kein Standort außer Betrieb genommen“, so ein Sprecher des Unternehmens.

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„Um die Versorgungssituation zu verbessern, haben wir nach ihrer Anfrage allerdings die Antennenneigung einiger näher zu Freilassing stehender Stationen angepasst, womit es ein bisschen besser funktionieren sollte“. In diesem Gebiet handele es sich um einen schwierigen Balance-Akt. „Der technische Grenzübergang ist auf technischer Seite sehr komplex und erfordert die Einhaltung vorgegebener Signalgrenzen der Fernmeldebehörden bei gleichzeitiger Versorgung von Magenta Kunden in deutschen Gebieten wie Freilassing“. 

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