Grenzkontrollen zu Österreich

Seehofer an der Saalbrücke: "Zufrieden mit den Lockerungen"

Peter Kneffel/dpa
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Coronavirus - Deutsch-österreichische Grenze

Freilassing - "Die Grenze muss weg" riefen heute Nachmittag einigen Passanten am Grenzübergang Saalbrücke, während sich Deutschlands Innenminister Horst Seehofer bei einem Ortstermin "zufrieden" mit den Lockerungen zeigte.

Es gibt zwar nicht viele Lockerungen bei den Einreisebestimmungen, Seehofer hatte aber zumindest zugesagt, dass Lebenspartner in Bayern leichter besucht werden könnten. Allein am Samstag hatten bis 13 Uhr an die 20 Österreicher eine 14-Tage-Heimquarantäne bei der Wiedereinreise nach Österreich aufgebrummt bekommen, weil sie nach Freilassing zum Einkaufen fuhren - in der Meinung, die Einreise nach Deutschland sei wieder möglich. 


Seehofer blieb heute Nachmittag dabei, es seien "Erleichterungen", vor allem weil die Deutsche Bundespolizei nicht mehr 24 Stunden kontrolliere. "Nun schauen wir, wie sich das in Österreich und Deutschland auf das tatsächliche Infektionsgeschehen auswirkt", so Seehofer. Wie berichtet, sollen die Corona-bedingten Grenzkontrollen nach dem 15. Juni auslaufen.

Gleichzeitig wurde auch deutlich, dass die Deutsche Bundespolizei auch nach dem 15. Juni 2020 die deutschen Grenzen kontrolliert, dann sind es wieder "migrationsbedingte Grenzkontrollen", auch in der vergangenen Woche seien 100 Asylsuchende in Bayern angekommen.


Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing

Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing © picture alliance/Peter Kneffel/dpa
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Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing © picture alliance/Peter Kneffel/dpa
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Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing © picture alliance/Peter Kneffel/dpa
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing
Fotos: Söder und Seehofer zu Besuch an Grenzübergang in Freilassing © picture alliance/Peter Kneffel/dpa

Obwohl fast nur überregionale Medienvertreter - zum Beispiel von Bild, ARD, BR und ZDF - durch die Bayerische Staatskanzlei zum Pressetermin zugelassen waren, kam es im Presserummel zu zahlreichen Szenen, die an das österreichische Kleinwalsertal erinnerten, wo Bewohner beim Besuch des österreichischen Kanzlers sowohl auf die Schutzmasken, als auch auf den Ein-Meter-Abstand vergaßen. 

Zwar hatten am Montagmittag auf der Saalbrücke alle offiziellen Vertreter einen Mund-Nasen-Schutz, der von allen Personen in der Öffentlichkeit geforderte Ein-Meter-Abstand wurde aber in der Regel nicht beachtet, so ein Fotoreporter von FMT. Seehofer ist auf der Saalbrücke dann auch auf die österreichische Seite der Brücke zur dortigen Einreisekontrolle der österreichischen Polizei gegangen, um sich auch dort über die Lage zu informieren.

hud

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