Freilassing: Hochwasserschutz wird verbessert

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Maria Enderle, Sachgebietsleiterin des städtischen Tiefbauamtes und Dipl. Ing. Franz Wind vom Ingenieurbüro Höllige und Wind überprüfen die Baustelle auf dem Wirtschaftsweg an der B20.

Freilassing - Mühlbach und Saalach stehen bei Hochwassergefahr immer wieder im Fokus: Mit den nun begonnenen Arbeiten soll hier der Hebel angelegt werden.

Im Zuge der Verbesserung des Hochwasserschutzes in Freilassing wurde mit Rodungsarbeiten für die geplante Wegeerhöhung des Wirtschaftswegs an der B20 begonnen. Hierzu soll der Weg wie ein Hochwasserdamm ausgeführt werden. Dadurch wird ein Überlauf des Mühlbaches und der Saalach auf die B20 verhindert und die naheliegende Siedlung geschützt.

Wegen den anstehenden Baumaßnahmen auf der südlichen Seite des Bahnkörpers aufgrund des „Dritten Gleises“, kann der Wirtschaftsweg nicht auf seiner kompletten Länge erhöht werden. Stattdessen werden auf dem nördlichen Teil des Weges Spundwände in den Boden gerammt. Die Tiefe der Spundwände ist so angeordnet, dass es zu keinen Aufstauungen des Grundwassers kommen kann.

Um den Baustellenbetrieb für das „Dritte Gleis“ zu gewährleisten, müssen Öffnungen in den Spundwänden gelassen werden, die bei Bedarf mit mobilen Aluminiumelementen geschlossen werden können. Auch nördlich des Bahndamms bis zur Zollhäuslstraße wird der Hochwasserschutz mit Betonwänden und mobilen Elementen hergestellt.Für die Rodung der Bäume liegt eine Sondergenehmigung vor. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende September abgeschlossen sein.

Pressemitteilung Stadt Freilassing

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