Hochwasserdamm in zwei Wochen fertig

„Nie mehr Gefahr durch Hochwasser wie 2013“

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Walter Raith (vierter von rechts) bei der Begehung der Baustelle.

Freilassing - Der Bau des Hochwasserdammes entlang der B20 ist so gut wie fertig. „In 14 Tagen wird Freilassing vor einem Hochwasser wie im Juni 2013 sicher sein“, versprach Walter Raith als Leiter des Wasserwirtschaftsamtes den Mitgliedern des Stadtrates, die sich am Montagnachmittag vor der eigentlichen Sitzung vor Ort über den Bau informierten.

Christian Schieder als Projektleiter im Wasserwirtschaftsamt erklärte den Stadträten den Stand des Baus, der auch augenscheinlich fast fertig ist. An der höchsten Stelle ist der Damm rund fünf Meter hoch und rund drei Meter breit, „das heißt wir haben oben dann auch einen Wegeaufbau“. 

Der Damm besteht allerdings nicht nur aus aufgeschüttetem Schotter, sondern auch aus Betonsäulen, die in die Erde gerammt wurden. „Das ist eine statisch tragende Innendichtung, die zum einen das Grundwasser nicht mehr beeinflussen soll und zum anderen eine zusätzliche Sicherheit bildet“, also dass der Damm bei einem neuerlichen Hochwasser nicht unterspült werden könne.

Bau des Hochwasserdamms in Freilassing fast fertig

Der Damm entlang der B20 war notwendig da man erst nach dem Hochwasser am 2. Juni 2013 die Gefahr der tieferliegenden Bundesstraße feststellte. Damals war vorallem der Stadtteil Freimann unterhalb der Reichenhallerstraße von den Hochwasserfluten der Saalach betroffen. Der neue Damm von der B20 Richtung Saalach, also entlang des Bahndammes zum 3. Gleis war ebenfalls notwendig, „weil der Bahndamm komplett anders aufgebaut ist und durchlässig ist“, diesen Damm der Bahnstrecke Freilassing-Salzburg nachträglich zu verdichten wäre nach Ansicht Schieders „wesentlich aufwändiger“ gewesen.

Die Kosten betragen 6,1 Millionen Euro, Probleme beim Bau des Dammes hätte es nicht gegeben.

Michael Hudelist

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