Entscheidung über Sanierung der Vereinshalle

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FWG Vorsitzender Bert Enzinger (2.v.l.), TSV Vorsitzender Winfried Orth (3.v.l.) und TSV Schatzmeisterin Ines Giesen (4.v.l.).

Freilassing - Die Freie Wähler im Gespräch mit dem TSV und der zentralen Frage: Was soll mit der hochwassergeschädigten, alten Vereinshalle geschehen?

„Wir müssen jetzt eine Entscheidung treffen.“, sagte Winfried Orth. „Sollen wir mit der Sanierung beginnen oder abwarten, was im Bereich des Badylons geschieht? Interessiert hörten sich Vertreter der FWG Heimatliste bei einem Treffen die Sorgen des Vereinsvorsitzenden an.

Und gleich zu Beginn des Gesprächs formulierte Winfried Orth seine zukunftsweisende Vision mit deutlichen Worten: „Wir haben jetzt die einmalige Chance, die beiden Sportvereine TSV und ESV zu einem starken Verein zusammenzuführen.“ In seinem Verein seien etwa 1.500 Mitglieder in 17 Abteilungen organisiert, wobei darin circa 800 Jugendliche enthalten sind. „Kommen TSV und ESV zusammen, dann wären in dem neuen Verein etwa 2.500 Mitglieder vereint.“, betonte Orth. Es gäbe keine Überschneidungen im Sportgeschehen, sodass einem Zusammenschluss eigentlich nichts im Wege stehen würde.

„Wir haben in der Jugend sogar eine Spielergemeinschaft mit dem ESV, wobei hier lediglich die Trikots gewechselt werden.“, stellte der TSV-Vorsitzende heraus. Man könne sich viel vor allem in der Organisation und im Trainingsbetrieb sparen.

„Ich brauche jetzt eine Entscheidung, da ich über den Baubeginn der Wiederherstellung unserer Halle entscheiden muss.“, äußerte Orth. Er habe sich bereits mehrmals sowohl mit dem ESV-Vorsitzenden, als auch mit Bürgermeister Josef Flatscher getroffen. „Leider kam es zu keinem konkreten Ergebnis, wobei ich auch eine fehlende Bereitschaft verspürt habe.“

Der TSV habe Bereitschaft zur Mithilfe nach dem Hochwasser gezeigt und ihre Halle für andere Sportvereine und Schulen geöffnet. „Dadurch sind wir nicht reich geworden, sondern haben nur mehr Aufwand.“, erläuterte Schatzmeisterin Ines Giesen. „Wir sind außer dem Bob- und Rodelverband der einzige Verein in Oberbayern, der eine eigene Halle besitzt.“, stellte Orth heraus. „Es beneidet uns aber niemand deswegen.“ Nunmehr wolle er zumindest mit der Sanierung des hochwassergeschädigten Kellers beginnen, der eine Schießstätte und eine Kegelbahn beheimatete. Am 3. März wolle er mit den Bauarbeiten beginnen. Danach diene der Keller nur noch als Lagerraum.

Die TSV-Halle sei nach den notwendigen Arbeiten für den Sportbetrieb voll funktionsfähig. Der BLSV habe aber verlauten lassen, dass er nicht bereit sei, in eine abgewirtschaftete Halle noch Geld zu investieren. „Der Verein habe aber jetzt durch den Verkauf der Jahnturnhalle beim alten Feuerwehrhaus die finanzielle Grundlage für den Beginn der Sanierung.“, gab Orth bekannt. Er müsse aber über die Pläne der Stadt beim Badylon konkret informiert werden. „Womöglich entsteht hier etwas völlig Anderes oder Neues, das sich auf meine Planungen auswirkt.“, ergänzte Orth.

Bert Enzinger versicherte dem TSV-Vorsitzenden, dass er von den Sorgen des Vereins Kenntnis genommen habe und sich nach den Möglichkeiten, die den Freien Wählern zur Verfügung stehen, einsetzen werde.

Pressemitteilung Freie Wählergemeinschaft Heimatliste Freilassing

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