Corona-Demo in Freilassing mit hohem Polizeiaufgebot

AfD scheitert an friedlichen Demonstranten

Eltern und Kinder demonstrieren  in Freilassing gegen aktuelle Corona-Politik.
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Eltern, Kinder und andere Betroffene demonstrierten friedlich am Badylon in Freilassing.

Mit einem hohen Polizeiaufgebot ist am Sonntagnachmittag eine Corona-Demonstration in Freilassing begleitet worden. Rund 380 Beamte sorgten bei der Versammlung mit 400 Personen für Ordnung. Die AfD scheiterte mit einer spontanen Versammlung.

Freilassing - Kaum wurde am Freitag (9. April) bekannt, dass die letzte „BGL steht auf“-Demonstration in Freilassing für den Veranstalter finanzielle Folgen haben sollte, stand bereits die nächste Veranstaltung an. Da im Februar statt angekündigten 200 Personen 1500 Demonstranten kamen, war die Polizei am Sonntag (11. April) um 13.30 Uhr diesmal verstärkt präsent. Die rund 400 Teilnehmer-Veranstaltung wurde von 380 Beamten abgesichert.

Corona-Demo in Freilassing: Eltern und Kinder „am Limit“

Nicht wie ursprünglich in der Freilassinger Fußgängerzone geplant, fand die Demonstration auf Anweisung des Landratsamtes Berchtesgadener Land am Badylon statt - nicht unkommentiert vom Veranstalter. Max Baumgartner betonte zu Beginn, es handle sich um eine unpolitische Veranstaltung.

Der erste Sprecher, Klaus Mehlig, auch bekannt als Musik Klaus, nahm durch die Pandemie einen neuen Song auf, den er instrumental im Hintergrund seiner Rede abspielen ließ. Er sei von den Folgen der Einschränkungen sehr betroffen. Ihm falle es schwer seinen Lebensunterhalt zu sichern und seine Familie zu ernähren. Mehlig gab unter anderem an, dass
viele Kinder, Eltern und Beteiligte bereits seit längerem am Limit seien. Er bekomme mit, dass sich viele in den sozialen Medien gegenseitig aufhetzen und sich gegenseitig fertig machen würden. Daher bat er alle um einen besseren Umgang.

BGL steht auf demonstriert friedlich in Freilassing

Corona-Demonstration in Freilassing
Corona-Demonstration in Freilassing © eba
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Corona-Demonstration in Freilassing
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Im Anschluss bat Sebastian Scholz, selbst Vater von zwei Kindern, um eine bessere Vernetzung untereinander. „Wir wollen ja alle nur das eine.“  Scholz ist stark unzufrieden mit der Situation. Jeder berufe sich nur auf Gesetze, doch keiner benutze seinen gesunden Menschenverstand um eine sinnvolle Lösung zu finden.

AfD kapert Mikrophon bei „BGL steht auf“-Demonstration

Weitere Podiumsgäste und Redner, unter anderem eine Erzieherin, die seit fast 30 Jahren in ihrem Beruf tätig ist, versuchten zu verdeutlichen, dass die Schädigung der Kinder mit jeden Tag schlimmer werde. Auch ein junges Mädchen nahm das offene Mikrophon an und beteuerte öffentlich ihren Unmut über die aktuelle Situation.

Zum offiziellen Ende der Kundgebung um 15 Uhr stieg der AfD-Bundestagsabgeordnete Hansjörg Müller aufs Podium und kündigte eine „spontane Versammlung“ an. Dem schenkten die Zuhörer aber wenig Aufmerksamkeit, nach wenigen Minuten waren auch die letzten gegangen. Die Kundgebung an sich verlief ohne größere Zwischenfälle. Lediglich einige Zuhörer, die von außen der Demonstration folgen wollten, wurden entweder auf das Kundgebungsgelände eingeladen oder des Platzes verwiesen.

eba

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