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Installation von Cave-Link-Geräten

Freilassinger Höhlenretter üben Kommunikation per Höhlenfunk - ein Abend im „Eisenloch“

Höhlenrettung installiert Cave-Link-Geräte
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Vom Eingang der Höhle bis zum hintersten Ende des Stollens wurden drei Cave-Link-Geräte installiert.

Freilassing - Die Höhlenrettungsgruppe der Bergwacht Freilassing übte kürzlich die Kommunikation per Höhlenfunk. Dazu begaben sich einige Einsatzkräfte in das Eisenloch, eine kleine Höhle im Taugl.

Die Meldung im Wortlaut

Die von der Bergwacht Freilassing betriebene Höhlenrettungsgruppe der Bergwacht-Region Chiemgau ist regelmäßig in den heimischen Schacht- und Stollenhöhlen unterwegs, damit die ehrenamtlichen Retter im Ernstfall wichtige Ortskenntnisse erwerben und unter anspruchsvollen Bedingungen die Rettung verunfallter Höhlenforscher üben können. Entscheidend ist dabei auch die Kommunikation, wobei im Innern des Bergs nur mir Spezialtechnik möglich ist, sich durch hunderte Meter dicken Fels hindurch zu verständigen und Infos an den Höhleneingang an der Oberfläche zu übermitteln.

Fünf Einsatzkräfte der Chiemgauer Höhlenretter und eine Frau des Österreichischen Höhlenrettungsdienstes waren deshalb im Eisenloch unterwegs – eine verhältnismäßig kleine Höhle im Taugl im Salzburger Tennengau, um dort die Arbeit mit dem Höhlenfunk (Cave Link) zu üben. Mit dabei war als Gast auch der Geschäftsführer der Bergwacht-Region-Chiemgau, David Pichler, der sich über die Arbeit seiner Spezialeinsatzkräfte informieren wollte.

Gegen 23 Uhr endete die unterirische Mission für die Höhlenrettung.

Cave Link ist ein System, um Daten durch Felsen hindurch in andere Abschnitte der Höhle und an die Oberfläche zu übermitteln. Es wird in der Höhlenforschung, Höhlenrettung und im Bergbau eingesetzt. Messdaten und Kurznachrichten können mittels eines Magnetfeldes von Längst- und Langwellen im Bereich von 20 bis 140 kHz durch mehrere hundert Meter dicken Fels übermittelt werden. Ausbildungsziel der abendlichen Tour war es, drei Cave-Link-Geräte vom Eingang der Höhle bis zum hintersten Ende des Stollens zu installieren und so zu programmieren, sodass eine Verbindung zwischen den Geräten hergestellt werden kann.

„Gegen 23 Uhr waren wir alle mehr oder weniger dreckig durch den Schlamm wieder aus der Höhle ausgefahren und fuhren um einige Erfahrung reicher nach Hause zurück. Nach einem Halt an der Höhlenrettungswache in Mitterfelden, wo wir noch das Material und die Ausrüstung säubern mussten, durften alle heim ins ersehnte warme und trockene Bett!“, berichtet der Freilassinger Höhlenrettungschef Hubert Mayer.

Pressemitteilung BRK Berchtesgadener Land

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