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Freilassinger Bundespolizist setzt als Ultra-Bergläufer neue Maßstäbe

Polizeihauptmeister Hannes Namberger
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Polizeihauptmeister Hannes Namberger

Der Freilassinger Bundespolizist Hannes Namberger hat kürzlich erneut einen Ultraberglauf in Rekordzeit gewonnen.

Freilassing - Der 32-Jährige konnte sich im italienischen Cortina d‘Ampezzo über eine Distanz von 120 Kilometern mit 5800 Höhenmetern gegen das internationale Starterfeld behaupten. Wer als Polizeibeamter trotz Schichtarbeit in der Trailrunning-Weltspitze mitlaufen will, hat ganz gewiss keinen gewöhnlichen Sportleralltag.

Der 32-jährige Bundespolizist und Ultrabergläufer Hannes Namberger ging am 25. Juni 2021 beim La Sportiva Lavaredo Ultra Trail an den Start. 120 Kilometer mit 5800 Höhenmetern durch unwegsames Gelände galt es zu absolvieren. 12 Stunden, 2 Minuten und 12 Sekunden später rannte der gebürtige Ruhpoldinger als Erster und in Rekordzeit durchs Ziel.

Schon im vergangenen Jahr war Hannes Namberger der Konkurrenz beim Pitz-Alpin-Glacier-Trail im Tiroler Pitztal über 106 Kilometer und 6.100 Höhenmeter buchstäblich davongelaufen. Mit zwei Stunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten stellte der Bundespolizist nicht nur einen neuen Streckenrekord auf, sondern rannte sogar noch vor dem Erstplatzierten der 90-Kilometer-Distanz über die Ziellinie.

Bemerkenswert ist allerdings auch, dass Hannes Namberger nicht „nur“ läuft wie die meisten seiner sportlichen Konkurrenten, sondern als Polizeibeamter bei der Bundespolizeiinspektion Freilassing im Wechselschichtdienst einen anspruchsvollen Job hat. 41 Stunden jede Woche, meistens 12 Stunden pro Schicht, am Tag und in der Nacht.

Um sich trotzdem mit der Weltspitze der Ultrabergläufer messen zu können, braucht es daher einen äußerst disziplinierten und flexiblen Trainings- und Ernährungsplan. Pro Woche läuft Hannes Namberger durchschnittlich 110 bis 140 Kilometer im Gebirge und baut zusätzlich Kraft- und Dehneinheiten in seinen Trainingsrhythmus ein.

Die langen Arbeitstage sind zwar nicht immer optimal für die Regeneration, ermöglichen jedoch im Umkehrschluss mehr freie Tage, die sich hervorragend für lange Läufe eignen. Da die richtige Ernährung im Leistungssport enorm wichtig ist, steht der 32-Jährige außerdem zu Hause meist selbst am Herd und kocht sein Essen für den bevorstehenden Arbeitstag.

Als Nächstes hat sich Hannes Namberger den Ultra-Trail du Mont-Blanc (UTMB) im französischen Chamonix vorgenommen. Hier muss eine Strecke von 171 Kilometern mit circa 10.000 Höhenmetern zurückgelegt werden und das rund um den Gebirgsstock des höchsten Berges in Europa. Dank seines jüngsten Erfolges in Italien wird der Bundespolizist dort vielleicht sogar mit etwas „mentalem Rückenwind“ antreten.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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