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Wirtschaftsminister Aiwanger überzeugt

Freilassinger Firma hat Auftrag: "Jetzt fertigen wir Schutzmasken"

Hubert Aiwanger testet Freilassinger Mundschutz.
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Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich in Freilassing von der Qualität des Materials und der Schutzmasken selbst ein Bild gemacht.
  • Christine Stanggassinger
    VonChristine Stanggassinger
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Freilassing - OP-Mäntel und Abdecktücher entstehen schon länger aus einer Membran der Freilassinger Firma Trans-Textil. In der derzeitigen Corona-Krise kommt dem Unternehmen nun neue Bedeutung zu.

"Die Firma Trans-Textil hat sich an das Wirtschaftsministerium gewandt und geschildert, dass aus dem von ihr hergestellten Material in anderen Ländern, beispielsweise in Österreich, bereits seit einigen Jahren Schutzmasken gefertigt werden und hat dies auch für Bayern vorgeschlagen", erläutert die stellvertretende Pressesprecherin des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, Katrin Nikolaus, gegenüber BGLand24.de.

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Derzeit entstehen aus robusten, atmungsaktiven Membranen und speziellen, dauerhaften Laminationstechnologien von Trans-Textil OP-Mäntel und Abdecktücher und seit neuestem eben auch waschbare Mund-Nasen-Masken im Mehrwegsystem. „In der aktuellen Notsituation, wo ganz Europa händeringend nach Schutzmasken sucht, haben wir das Angebot sorgfältig geprüft und den Startschuss für die Produktion gegeben. Ab sofort werden mit steigender Stückzahl etwa 10.000 Schutzmasken und Atemmasken am Tag gefertigt und ausgeliefert. Die Kapazität soll so schnell wie möglich erhöht werden“, erklärte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger in einer Pressemitteilung.

Großwäschereien übernehmen Desinfektion

Trans-Textil bekräftigt auf seiner Internetseite: "Die Masken werden an das Ministerium geliefert. Am Standort Freilassing findet keine Lagerung oder Verkauf der Masken statt." Katrin Nikolaus ergänzt: "Trans-Textil stellt die Masken nicht selbst her, sondern ist Kooperationen mit Konfektionären eingegangen, die mit dem Stoff beliefert werden, Masken nähen und zurück an Trans-Textil bringen. Von dort werden sie an das THW geliefert und weiter an Kliniken, Praxen und Heime verteilt."

Zu dem Kreislaufsystem gehören auch Kooperationen mit Großwäschereien, die die gebrauchten Schutzmasken einsammeln, einer Desinfektionswäsche unterziehen und wieder ausliefern. Jede wiederverwendbare Maske kann etwa 50 Mal wiederverwendet werden. "Wir können mit der eigenen Produktion den Schutz des medizinischen und pflegerischen Personals deutlich verbessern, das in diesen Tagen ein besonderes Risiko für eine Corona-Infektion trägt", sagte Aiwanger.

Bevor er die Kooperation mit Trans-Textil einging, hat sich Hubert Aiwanger alles genau erklären lassen.

Für den Freistaat seien solche Kooperationen von großer Bedeutung, betont die stellvertretende Pressesprecherin, denn vergangene Woche habe es in den Kliniken und Praxen noch große Sorge gegeben, dass keine Schutzmasken mehr zur Verfügung stehen könnten. Trans-Textil ist eines der drei Unternehmen in Bayern, die den Ärzten und dem Pflegepersonal diese Sorge nehmen wollen. Selbst äußern sich die Verantwortlichen nicht, sie haben vereinbart, dass die Kommunikation rein über das Ministerium läuft.

cz

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