Doppelt so viele Gäste in Freilassing

Erste Badylon-Bilanz: „Es schaut gut aus und hört sich gut an“

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Am 14. September eröffnete Freilassings Bürgermeister Josef Flatscher mit einem Sprung ins Wasser das neue Badylon, rund 30.000 Besucher machten es ihm seither nach.

Freilassing - Die ersten Besucherzahlen für die neue Freizeitanlage Badylon, also das Hallenbad und die Sportanlagen, sind aus Sicht der Stadt erfreulich. So haben seit der Eröffnung Mitte September bis einschließlich Mitte November 29.733 das Hallenbad genutzt.

Stolz präsentierte Betriebsleiter Boris Tempelin im Stadtrat die ersten Besuchszahlen, sowie die Vergleichszahlen mit dem alten Badylon, das bekanntlich mit dem Hochwasser am 2. Juni 2013 „unterging“. Besuchten im letzten Betriebsjahr 2012 im Oktober knapp 6.500 Gäste das Badylon, waren es im Oktober 2019 rund 15.500. Obwohl es bei den Tickets absichtlich keine Zeitbegrenzung gibt – sieben Euro für einen Tag – sind die Nutzer anscheinend an die anderswo üblichen zwei bis drei Stunden gewöhnt. So bleiben seit der Eröffnung am 14. September 34 Prozent zwei Stunden im Badylon, 35 Prozent bis drei Stunden und 18 Prozent bis zu vier Stunden, nur ganz wenige bleiben länger als sechs Stunden.


Der Ticketverkauf hat in den ersten acht Betriebswochen 225.000 Euro eingebracht, dazu kommen noch einmal rund 50.000 Euro für die Gastronomie, diesen Betrag haben die Badegäste am Nachzahlautomaten ausgegeben.

Kummerkasten an der Kasse

Im Kummerkasten an der Kasse sind bereits zahlreiche Wünsche und Beschwerden gelandet, „viele wünschen sich zusätzliche Angebote wie Babyschwimmen, Frühschwimmen, Seniorenschwimmen oder Schwimmkurse“, so Tempelin, darüber werde nachgedacht, „leider sind diese Angebote aber nur mit zusätzlichem Personal durchführbar“.


In den nächsten Monaten will die Stadt die Auslastung des Badylon weiter optimieren, also vor allem an den schwachen Randzeiten. „Die steile Kennenlernphase für das gesamte Team mit den gesamten technischen Anlageteilen braucht noch Zeit“, so Tempelin.

Im Stadtrat machte sich nach dem Bericht eine allgemeine Zufriedenheit breit, „es schaut gut aus und hört sich gut an“ fasste Bürgermeister Josef Flatscher den Sprung in das „Erste-Bilanz-Becken“ zusammen.

hud

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