Die Freien Wähler wollen Taten sehen

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Florian Löw (Vordergrund), Bert Enzinger (Hintergrund).

Freilassing - Da der Freien Wählergemeinschaft der Hochwasserschutz am Herzen liegt, fordert Bert Enzinger mit einem offenen Brief Bürgermeister Flatscher auf, seine Versprechen einzulösen.

Bert Enzinger fordert mit einem offenen Brief an Bürgermeister Flatscher sein Versprechen ein, zum Hochwasserschutz an der Eisenbahnbrücke und Verbesserungen zum Lärmschutz am dritten Gleis tätig zu werden. „In der Oktober-Sitzung des Stadtrates versicherte das Stadtoberhaupt, dass er den FWG-Antrag zur Eisenbahnbrücke und den Lärmschutzwänden gut finden würde.“, äußert der Vorsitzende. „Nunmehr wollen wir Freien Wähler auch Taten sehen.“

Der Auftrag an Professor Rutschmann von der TU München, das Hochwasserereignis im Juni vergangenen Jahres zu untersuchen und die Ursachen zu erforschen, war völlig richtig. „Der Stadtrat hat hier vorausschauend entschieden und eine gute Wahl getroffen.“, äußerte Florian Löw. Der FWG-Bürgermeisterkandidat betonte ferner, dass es nunmehr Zeit zum Handeln wäre. Nachdem der Hochwasserexperte ein Resümee seiner Untersuchungen in der Dezember-Sitzung des Stadtrates mit dem Ergebnis gezogen habe, dass der Geschiebedynamik der Saalach sowohl von den zuständigen Behörden, als auch von der SalzburgAG nicht die notwendige Beachtung geschenkt wurde, seien jetzt offene Aufgaben vorhanden, die gelöst werden müssen.

„Unser Bürgermeister müsse jetzt unabhängig von seiner Zuständigkeit darauf drängen, dass jetzt Maßnahmen zum Schutze unserer Bürger getroffen werden.“ Es sei anfangs unverständlich gewesen, dass die Warnung vor dem Hochwasser zu spät oder auch überhaupt nicht erfolgt sei, sagte Fraktionssprecher Fritz Braun. Hätte man aber anfangs bei starkem Regen die Betroffenen aufgefordert, wegen möglichem Hochwasser ihre Wohnungen zu verlassen, dann wäre man vielleicht auf Uneinsichtigkeit gestoßen. „Niemand hatte geahnt, dass der Starkregen solche Ausmaße annimmt und zu einer Katastrophe führt.“, betonte Braun. Nichtsdestotrotz müssen solche Vorfälle neu durchdacht und geplant werden.

„Wir Freien Wähler fühlen uns auf dem richtigen Weg, wenn unsererseits Anträge zum Stadtrat gestellt werden, die vielleicht anfangs Unverständnis hervorrufen und abgelehnt werden, aber letztlich doch etwas zum Guten bewirken.“, betonte Enzinger. „Und wir nehmen auch kein Blatt vor dem Mund.“ So habe Ludwig Unterreiner sich nicht nehmen lassen, bei der Sitzung des Stadtrates im November vergangenen Jahres den Verlauf der Diskussion bei der letzten Bürgerversammlung zu kritisieren. Er kreidete an, dass Redner durch Zwischenrufe gedrängt wurden, ihren Beitrag zu verkürzen. So seien Fragen und Anträge dieses Redners zum Hochwasserschutz nicht beantwortet worden. „Ich bin zuversichtlich, dass unser Stadtoberhaupt auf unseren offenen Brief reagieren und alles notwendig einleiten wird.“, erklärte Bert Enzinger.

Pressemitteilung Freie Wählergemeinschaft Heimatliste Freilassing

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