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Neubauten für die Grundschule, sogar ein Kindergarten hat Platz

Drei Preisträger bei Architekten-Wettbewerb in Freilassing - „Keine Konkurrenz zum Altbau“

1. Preis beim Architektenwettbewerb für die Neubauten auf dem Areal der Grundschule.
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1. Preis beim Architektenwettbewerb für die Neubauten auf dem Areal der Grundschule.
  • Michael Hudelist
    VonMichael Hudelist
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Die Stadt hat am Donnerstagnachmittag die ersten drei Preise eines Architekten-Wettbewerbs für Schulneubauten bekanntgegeben. Den ersten Preis holte sich das Architektenbüro Stadelmann aus Nürnberg, ob der Entwurf tatsächlich gebaut wird steht noch nicht fest, denn jetzt schließt sich ein Vergabewettbewerb an, an dem die drei Preisträger erneut teilnehmen. Insgesamt langten bei der Stadt 17 verschiedene Pläne und Projekte ein.

Freilassing – Zwei Tage lang hatte sich das Preisgericht und Vertreter der Stadt Zeit genommen, um alle eingelangten Pläne zu studieren, „und ich kann sagen so ein Architekturwettbewerb bringt schon was“, so Bürgermeister Markus Hiebl. Wie schon bei der Amtseinführung des neuen Rektors machte der Bürgermeister deutlich, „dass eine Grundschule eine Art Orientierung für die Schüler ist, wo auch Werte vermittelt werden“. Zudem würden die Schüler täglich immer länger in der Schule bleiben, „die Bundesregierung strebt ja eine Ganztagesschule an“.

Freilassings Stadtplaner Martin Schirmer hatte die Planung und die Ausschreibung vorbereitet, „auch das gesamte Hochbau-Team bei uns im Rathaus war mit Herzblut dabei.“

Keine Konkurrenz zum Altbau

Ein anwesender Preisrichter berichtete vom Rinden zwischen der rationalen Funktion eines Schulgebäudes und dem Städte, „und alle Bewerber haben das denkmalgeschützte Schulgebäude am Georg-Wrede-Platz entsprechend sensibel behandelt“. Auch Noel Kress von der Bauabteiling der Stadt stellte fest, dass bei allen Projekten keine Konkurrenz zum Altbau zu erkennen gewesen sei.

Bernd Stadelmann vom gleichnamigen Architektenbüro in Nürnberg zeigte sich begeistert vom Altbau, „alte Schulen gibt es ja viele aber wenige stehen noch so schön da“. In seinen Plänen sind im Erdgeschoss alle Gemeinschaftseinrichtungen untergebracht, die eigentlichen Klassenräume dann in den beiden Stockwerken. Im Westen, also im dritten Gebäude, sollen auch Kindergarten-Kinder Platz finden.

Der heutige, große Asphaltplatz vor dem alten Hauptgebäude soll einer Grünfläche weichen, dafür soll auf der Nordseite ein breiter Weg von den Schulen in Richtung mehr Grün führen. Der Birkenweg und die Schulstraße sollen nach den Plänen des Nürnberger Siegerprojekts einen anderen Belag als heute erhalten, wahrscheinlich gepflastert.

Dass nicht automatisch der Sieger des Architektenwettbewerbs den Bauauftrag erhält hat wohl auch mit den negativen Erfahrungen beim Neubau des Badylon zu tun, hier wollte die Stadt das Siegerprojekt nicht bauen und musste mit einem hohen finanziellen Aufwand den Vertrag rückabwickeln.

hud

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