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Bürgerversammlung in Freilassing mit Zweirad-Themen

Ärger über Schrott am Bahnhof und die Frage: Wann kommt die Radbrücke über die Saalach?

Wie man dem Thema „Raederschrott“ in Freilassing begegnen soll, war ein Thema der Bürgerversammlung.
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Der „Räderfriedhof“ am Bahnhof in Freilassing.

Über Schrotträder am Bahnhof ärgerte sich ein Besucher der Bürgerversammlung in Freilassing am Mittwoch, der Bürgermeister versprach dichtere Kontrollen durch den Bauhof.

Freilassing - Radwege, Radbrücken und Schrotträder am Bahnhof waren das beherrschende Thema im rund einstündigen Teil der Bürgerversammlung, in der die anwesenden Besucher tatsächlich Fragen und Anträge stellen konnten.

Toni Hafner aus Salzburghofen ärgert sich darüber, dass er am Bahnhof keinen Platz für sein Fahrrad findet. „Wenn ich mit dem Radl zum Bahnhof fahre um dann mit dem Zug nach Salzburg weiterfahren zu wollen, ins Bräustüberl zum Beispiel, dann finde ich keinen Platz“, echauffierte sich Hafner. Seiner Beobachtung nach seien 50 Prozent der Räder Schrott, „das geht so nicht, was kann man da machen?“

Bürgermeister Markus Hiebl versprach, dass der Bauhof die Fahrradständer am Bahnhof öfters kontrollieren werde, bisher sei das einmal im Jahr geschehen. „Es muss zuerst ein Hinweis auf das Fahrrad eingehen, dann müssen wir vier bis sechs Wochen warten und erst dann dürfen wir das Rad entfernen“. Aber Hiebl gab zu, dass „der Zustand am Bahnhof für die Fahrräder mehr als schlecht ist“, daher solle es ja später ein eigenes Fahrrad-Haus geben.

Wann ist „später“?

Mit „später“ meinte Hiebl einen noch nicht bekannten Zeitpunkt, an dem die Bahn den Bahnhof Barrierefrei umbauen wird. „Jetzt nageln Sie mich nicht fest wann der Umbau kommt“, reagierte Hiebl auf leises Gelächter, „wann es losgeht weiß ich nicht, und lügen tu ich nicht“. Eingesammelte Räder würden zum Teil der FINA übergeben, einem Caritas-Arbeitsprojekt, dort würden diese Räder wieder „aufgemotzt“ und dann zum Teil sehr günstig verkauft.

Bauen am Denkmal Eisenbahnbrücke ein schwieriges Unterfangen

Eine Teilnehmerin der Bürgerversammlung vermisste Neuigkeiten zu einer geplanten Radbrücke, die an der Saalach-Eisenbahnbrücke angehängt werden soll, „wer ist da eigentlich zuständig“? Hiebl meinte, es sei ein Projekt des Landkreises und der Stadt Freilassing, als auch von Stadt und Land Salzburg. „Anfang November gibt es einen Termin bei der Regierung von Oberbayern, bei dem über mögliche Förderungen gesprochen wird“. Die Untersuchungen seien bisher von Stadt und Land Salzburg vorangetrieben und vorfinanziert, ein Entwurf sei schon ausgearbeitet worden. „Also, das Projekt ist nicht eingeschlafen, aber es dauert halt, auch weil man am Denkmal Eisenbahnbrücke bauen will“.

Andere Besucher der Bürgerversammlung wünschten sich einen Wander- und Radweg in Maulfurth entlang der Sur, dort gebe es eine Gefahrenstelle mit der Staatsstraße. Hiebl meinte, dass das Staatliche Bauamt diese Gefahrenstelle für Radfahrer kenne und sich bei einem möglichen Ausbau der Staatsstraße eine Unterführung vorstellen könne.

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