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Spenden werden am 4. März angenommen

Freilassinger Busunternehmer liefert persönlich Hilfsmittel in die Ukraine

Mit einem großen Bus will Thomas
Richter am Freitagabend an die polnisch-ukrainische Grenze
fahren, „vernünftige“ Spenden sammelt er am
Freitagnachmittag ein.
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Mit einem großen Bus will Thomas Richter am Freitagabend an die polnisch-ukrainische Grenze fahren, „vernünftige“ Spenden sammelt er am Freitagnachmittag ein.

Busunternehmer Thomas Richter will am Freitagabend mit einem Bus an die polnisch-ukrainische Grenze fahren um dringend benötigte Hilfsmittel zu liefern.

Freilassing - „An der Grenze staut sich derzeit viel nicht benötigtes Material, wirklich dringende Hilfe für die Ukraine steckt fest“, hat Richter bereits von Verbindungsleuten und anderen Busunternehmen erfahren. Er will daher am Freitagnachmittag (4. März) ab 15 Uhr nur „Vernünftiges“ einladen, „also Medikamente, Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, Wundsalben, und Energie, also Multiladekabel, Power Bank und Batterien“.

Alle, die diese Hilfsgüter spenden wollen, können dies am Freitag (4. März), von 15 bis 17 Uhr am Hogger-Firmengelände in der Traunsteiner Straße, Nachbar vom Globus, tun. Freunde mit Kontakten in die Ukraine haben Thomas Richter um Hilfe gebeten, „erst wollten sie einen kleinen Bus mieten, aber ich habe dann gemeint, wenn dann machen wir das größer und richtig“, so Richter, der schon Erfahrung mit Hilfstransporten in Krisengebiete gesammelt hat. „Ich habe dann Mitarbeiter gefragt, ob sie mich auf der 2500 Kilometer langen Fahrt unterstützen würden, also mitkommen würden“, nun stehen drei Mann bereit, die am Freitagabend mit einem Bus von Thomas Richter mit dem Namen „Thomas“ abfahren können. Die gespendeten Hilfsgüter werden im Gepäckraum des Busses verstaut, „da hat sehr viel Platz“.

„Fahre auch in die Ukraine“

„Ich werde aber auch nicht davor zurückschrecken in die Ukraine hinein zu fahren wenn sich an der Grenze Hilfsgüter stapeln und die Leute in der Ukraine die Spenden dringender brauchen“, das entscheide sich aber erst vor Ort. Derzeit sei alles ziemlich chaotisch, er müsse sich dann auf die Helfer vor Ort verlassen.

Auf der Rückfahrt hat er dann über 50 Sitzplätze im Bus, „das heißt wir können dann auch Flüchtlinge mit nach Deutschland nehmen“, allerdings müsse vorher mit seinen Helfern geklärt sein wohin sie fahren wollen, denn am Betriebshof des Busunternehmens könnten sie ja nicht unterkommen.

Michael Hudelist

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