Hoher Besuch in Freilassing

Offizielle Einweihung der neuen Dienstelle der Bundespolizei

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Die neue Bundespolizeidienststelle Freilassing wurde am 7. Februar feierlich eingeweiht

Freilassing - Mehrere Hundert Polizisten werden sich von Freilassing aus um grenzpolizeiliche Aufgaben auf Straßen und Schienen kümmern. Weitere 40 Mitarbeiter sollen ihren Dienst im April antreten.

Die neue Bundespolizeiinspektion Freilassing ist zwar bereits seit dem 1. November 2017 in Betrieb. In einer Feierstunde ist die Dienststelle nun aber am Mittwochvormittag offiziell eingeweiht worden.

Neue Bundespolizeidienststelle Freilassing feierlich eingeweiht

Gleichzeitig hat der Präsident der Bundespolizeidirektion München, Dr. Karl-Heinz Blümel, den Inspektionsleiter, Polizeidirektor Edgar Dommermuth, in sein Amt eingeführt.

Polizeidirektor Edgar Dommermuth

Die am 7. Februar eingeweihte Dienststelle war zuvor ein Revier der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, die für das Gebiet zwischen Lindau am Bodensee und Freilassing verantwortlich war. Im Zuge einer Organisationsprüfung entschied das Bundesministerium des Innern, die Rosenheimer Inspektion aufzuteilen und zwei zusätzliche Bundespolizeiinspektionen in Freilassing und Kempten einzurichten.

Der Zuständigkeitsbereich der neuen Bundespolizeiinspektion Freilassing mit dem Revier in Mühldorf am Inn erstreckt sich über die Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und Mühldorf am Inn. Insgesamt sind rund 350 Bundespolizisten für die grenzpolizeilichen Aufgaben auf einer Grenzlänge von rund 225 Kilometern geplant.

In dem 3.752 Quadratkilometer großen Gebiet sorgen sie zudem für die Sicherheit in einem rund 357 Kilometer langen Schienennetz mit 70 Bahnhöfen und Haltepunkten.

Der Personalaufwuchs ist noch nicht abgeschlossen und wird sukzessive fortgesetzt. So sollen bereits im April über 40 weitere Mitarbeiter ihren Dienst in Freilassing antreten.

Die neue Dienststelle hat ihren Sitz neben dem Museum "Lokwelt". Dort konnte ein geeignetes Grundstück angemietet und innerhalb von wenigen Monaten das Gebäude in Modulbauweise fertiggestellt werden. Das jetzige Gebäude ist nicht nur wegen seiner Wärmepumpe – die sowohl für die Beheizung als auch für die Kühlung sorgen kann – besonders wirtschaftlich und nachhaltig.

Daneben können die einzelnen Module der Dienststelle abgebaut und bei der endgültigen Unterbringung wiederverwendet werden. Bei dem Bau handelt es sich nämlich um eine Interimsunterbringung, bis eine dauerhafte Lösung gefunden und genehmigt ist.

Die Segnung des Dienstgebäudes am Mittwoch nahm im Anschluss an die offizielle Feierstunde der Bundespolizeiseelsorger Pater Dr. Gabriel Wolf vor.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Freilassing

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