Bundespolizei Freilassing mit viel Arbeit

Elf Personen beim Versuch unerlaubt nach Deutschland einzureisen festgenommen

Freilassing - Die Bundespolizei hat am Donnerstag (14. November) insgesamt elf aus Albanien, Bosnien, Serbien, Nigeria, Ukraine, Syrien und Russland stammende Personen beim Versuch unerlaubt nach Deutschland zu gelangen ertappt und festgenommen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Zwei syrische Staatsangehörige wollten in den frühen Morgenstunden mit einem Reisezug vom Salzburger Bahnhof in Richtung Deutschland reisen. Bei den vorgelagerten Grenzkontrollen am Hauptbahnhof Salzburg konnten die beiden den Bundespolizisten keine Ausweisdokumente vorlegen. Die Beamten nahmen die Syrer fest, zeigten sie an, verweigerten ihnen die Einreise und übergaben sie an die österreichischen Behörden.

Am Bahnhof Freilassing kontrollierte die Bundespolizei die aus Österreich kommenden S-Bahnen, wobei sie unter anderem zwei Albaner im Alter von 27 beziehungsweise 16 Jahren überprüften. Da die albanischen Staatsbürger für ihren geplanten Aufenthalt in Deutschland nicht über die dafür notwendigen Barmittel verfügten, bestand auch gegen sie der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Die Bundespolizisten zeigten die Männer an und wiesen sie nach Österreich zurück.

Weitere unerlaubte Einreisen festgestellt

An der Grenzkontrollstelle Schwarzbach gingen der Bundespolizei sieben weitere Personen ins Netz. Unter ihnen befand sich ein 47 Jahre alter russischer Staatsangehöriger, der sich mit seinem gültigen nationalen Reisepass auswies. Zudem zeigte der Mann den Beamten ein in Slowenien ausgestelltes Visum vor, welches jedoch nicht für eine Einreise nach Deutschland berechtigte. 

Die Bundespolizei nahm ihn fest und zeigte ihn ebenfalls wegen versuchter unerlaubter Einreise an. Da der 47-Jährige auch in Österreich keine Aufenthaltsberechtigung hatte, führten ihn die Beamten dem zuständigen Ermittlungsrichter vor. Dieser entschied auf Haft zur Sicherung der Zurückweisung. Die Bundespolizei lieferte ihn daraufhin in ein Gefängnis ein, wo er auf seine Rückführung in das Land, welches zur Übernahme des Russen verpflichtet ist, warten muss.

Außer dem Russen nahmen die Bundespolizisten auf der A8 noch zwei serbische Staatsangehörige und jeweils einen Nigerianer, Bosnier, Ukrainer und Albaner fest. Sie erfüllten die Einreisevoraussetzungen nicht, weshalb die Bundespolizei auch sie anzeigte und nach Österreich zurückwies.

Der Albaner führte zudem in seiner Bekleidung eine falsche italienische Identitätskarte mit sich. Die Bundespolizei zeigte den 21-jährigen Mann deshalb zusätzlich wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise an.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Freilassing

Zurück zur Übersicht: Freilassing

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT