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Erstes „Vor-Ort-Treffen“ nach Corona in Freilassing

Bauhof, Gewerbegebiet, Bildungszentrum: Darum ging es in der Bürgerversammlung

Bürgerversammlung Freilassing Bürgermeister Markus Hiebl
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Freilassings Bürgermeister Markus Hiebl bei der ersten Bürgerversammlung nach Corona-bedingter Pause.

Freilassing - Der Neubau des Bauhofes, die Auswahl von Firmen für das neue Gewerbegebiet in Eham und das Bildungszentrum am Bahnhof – Bürgermeister Markus Hiebl überreichte am Mittwochabend (13. Oktober) den rund 70 Besuchern einen bunten Strauß an wichtigen Entscheidungen des Stadtrats der vergangenen Wochen und Monate.

In einer Rekordzeit von einer Stunde war seine Powerpoint-Präsentation am Ende, die „gewonnene Zeit“ im Vergleich zu früheren Bürgerversammlungen wurde den beiden Polizei-Inspektionen in Freilassing spendiert, der Landespolizei und der Bundespolizei, beide berichteten naturgemäß über ihre erfolgreiche Arbeit.

Nach zwei Stunden ging’s in der Aula der Mittelschule ans Eingemachte, die Bürger konnten endlich ihre Fragen stellen: Dabei ging es sowohl um den Wunsch nach einer Pflegefachschule beim Bildungszentrum Bahnhof, „dann könnten wir den wachsenden Bedarf an Pflegekräften gleich hier vor Ort ausbilden“, als auch um einen Rad- und Wanderweg in Brodhausen oder um die neue Unisex-Toilette am Lobmeyer-Parkplatz, der für Behinderte keine eigenen Räume bieten würden. Auch Schrott-Fahrräder am Bahnhof sind offensichtlich ein Problem, „wenn ich da mit dem Zug nach Salzburg ins Bräustüberl fahren will – als Beispiel – dann bekomme ich da keinen Platz für mein Radl“. 

Grundstücke im Gespräch, doch niemand will einen Neubau

Auch „unser Krankenhaus“ war gegen Ende der Veranstaltung ein Thema, es seien Grundstücke in Bad Reichenhall und Piding im Gespräch, aber dort wolle niemand einen Neubau, „die Grundstücke, die die Heiligbrunner-Schwestern der Stadt für eine Klinik geschenkt hätten seien von den Schwarzen entwendet worden“, so Toni Hafner. Bürgermeister Hiebl versuchte die Aufmerksamkeit auf die in Zukunft notwendige ambulante Notfallversorgung und Altenversorgung in der Stadt zu lenken, doch Toni Hafner blieb dabei, das Krankenhaus sei den Freilassingern „entwendet“ worden. Der ebenfalls anwesende Landrat Bernhard Kern meinte, man dürfe Freilassing nicht schlecht reden, „aber wir haben hier oft nur zwei Fälle am Tag oder in der Nacht, und dafür 40 Betten“. Auf den früheren Zustand des Krankenhauses werde man nicht mehr zurückkommen. 

hud

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