Bauprojekt "Matulusgarten" bleibt Streitthema

Bürgerbegehren installiert Ballons und übt scharfe Kritik

Freilassing - Am Montag, 16. Dezember, installierte das Bürgerbegehren "Nein zum Matulusgarten" an Ort und Stelle des (geplanten) Geschehens – also in der Matulusstraße – Ballons in der Höhe der geplanten Bebauung zwischen 10,45 und 13,85 Metern.

Das beeindruckende Ergebnis macht dann nach Angaben der Initiatoren auch gleich klar, warum Stadt und Projektentwickler sich bisher davor gedrückt hätten, ein Schnurgerüst oder auch nur eine Visualisierung aus der Fußgängerperspektive zu liefern. 

"Die weit über den anderen Dächern schwebenden Ballons lassen für das Bauprojekt nichts Gutes erahnen. Wie wenig ehrlich man hier mit dem Bürger umgeht, ist bedenklich. Nicht nur, dass einfach mal so die Website des Bürgerbegehrens "kopiert" wird, eine geschönte Visualisierung als "Realität" verkauft wird oder klamm heimlich der Baumbestand „gepflegt“ werden soll und in dem Zuge einfach mal drei Viertel der Bäume weichen müssen. Schlimmer ist nur, wenn die Vertretung der Bürger einfach die Augen schließt und dadurch selbst beschädigt wird", heißt es in der Pressemitteilung der Initiative wörtlich.


Am kommenden Samstag, 21. Dezember, findet noch einmal ein Infostand des Bürgerbegehrens in der Fußgängerzone von 9 Uhr bis 13 Uhr statt.

mw/Bürgerbegehren "Nein zum Matulusgarten"

Rubriklistenbild: © Bürgerbegehren "Nein zum Matulusgarten"

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