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Thema Artenvielfalt in Freilassing

Blumenwiesen statt Rasen – ein Gewinn für Mensch und Natur

Die Wildblumen locken mit ihren Blüten zahlreiche Insekten an. Honigbienen, Wildbienen und Schwebfliegen finden hier Pollen und Nektar.
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Die Wildblumen locken mit ihren Blüten zahlreiche Insekten an. Honigbienen, Wildbienen und Schwebfliegen finden hier Pollen und Nektar.

Das Thema Artenvielfalt ist spätestens seit dem erfolgreichen Volksbegehren „Rettet die Bienen“ im Jahr 2019 in vielen Städten und Gemeinden in Bayern ein Thema geworden. In der Stadt Freilassing jedoch wird die insektenfreundliche Gestaltung öffentlicher Grünflächen schon länger umgesetzt. Neben einjährigen Blumenwiesen, die vor allem das menschliche Auge erfreuen gibt es aus ökologischen Gründen vermehrt „magere Blumenwiesen“, die der Stadtgärtner Anton Neuer in ein Substrat aus Kies und etwas Kompost eingesät.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Freilassing - So entstehen bunt blühende Kreisverkehre zum Beispiel an der Heubergstraße, an der Zollhäuslstraße, bei der Rupertuskirche oder am Badylon. Die artenreichen Wiesen aus heimischen Wildblumen sind ebenso wie die Grünfläche an der Schmittensteinstraße vor allem im Frühsommer ein Hingucker.

Die Wildblumen locken mit ihren Blüten zahlreiche Insekten an. Honigbienen, Wildbienen und Schwebfliegen finden hier Pollen und Nektar. Auch Käfer und Schmetterlinge fliegen auf der Nahrungssuche von Blüte zu Blüte. Wussten Sie, dass es neben der Honigbiene in Deutschland ca. 550 Wildbienenarten gibt? Manche davon benötigen eine bestimmte Pflanzenart. Fehlt diese Pflanze, gibt es auch die darauf spezialisierte Wildbiene nicht.

Eine Blumenwiese blüht lange Zeit bunt und üppig. Im Verlauf des Sommers jedoch verblühen die Wildblumen und die Wiese ist nicht mehr so schön anzusehen. Trotzdem muss mit dem Mähen noch etwas gewartet werden bis die Samen der Wildblumen ausgereift und großenteils ausgefallen sind. So gepflegt hat die Blumenwiese lange Bestand. Bei der Mahd ist es wichtig, nicht die ganze Fläche auf einmal zu mähen, sondern eine Teilfläche stehenzulassen, in die sich die Insekten zurückziehen können, bevor die Wiese wieder nachwächst.

Aber nicht nur durch Ansaat auch durch die Reduzierung der Schnittzeitpunkte kann über die Jahre eine artenreiche Wiese entstehen. In Freilassing werden ausgewählte Flächen nicht mehr so oft gemäht. Nur die Ränder von Straßen und Wegen werden öfter gemäht, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, außerdem sieht es gepflegter aus.

„Jeder Bürger kann einen Beitrag zum Erhalt der Insektenvielfalt leisten. Wer keinen Garten hat, kann zum Beispiel einen Blumentrog oder Balkon insektenfreundlich bepflanzen“, regt der Stadtgärtner an und empfiehlt allen, die sich weiter informieren wollen, diese Links: www.vielfaltsmacher.de. www.stmuv.bayern.de/themen/naturschutz/bayerns_naturvielfalt/bluehpakt/index.htm. www.lebensinseln.org

Pressemitteilung Stadt Freilassing

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