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Park-Visionen: Parkgarage – Tunnel zum Bahnhof

Besonderer Parkdruck am Bahnhof – Aicher plant Tiefgarage am Rauchegger-Areal

Parkplatz Rupertusstraße Freilassing
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Geduldete Parkplätze an der Rupertusstraße sind eine „minderwertige Nutzung“ von öffentlichem Raum, hier könnte die Rupertusstraße verlegt werden wenn die Pläne für einen neuen Lindenplatz umgesetzt werden.

Parkplätze sind in allen Kommunen umstritten, Geschäftsleute klagen immer über einen Mangel, andere wollen Autos eher aus der Innenstadt verbannen und Parkplätze irgendwo am Stadtrand bereitstellen, natürlich Gebührenpflichtig. Anders bisher die Situation in Freilassing, hier gibt es direkt im Zentrum noch ausreichend Parkplätze, zwei Tiefgaragen und größere Parkplätze wie der Lobmeyer- Parkplatz wenige Gehminuten von der Fußgängerzone entfernt, und das alles – noch – kostenlos.

Freilassing - Jetzt beschäftigen sich aber auch die Stadtverwaltung, der Stadtrat und der Stadtentwicklungsbeirat (zwölf Bürger, acht Stadträte) mit dem Thema, ob nicht ein neues Konzept her müsse, also zum Beispiel ein neues Parkhaus am Bahnhof und dafür ein Wegfall von Plätzen in der Rupertusstraße oder der Ludwig-Zeller-Straße?

Der Stadtrat hat jetzt ein Konzept in Auftrag gegeben, eine Analyse soll zeigen, was die Nutzer wollen, also Anwohner, Mitarbeiter und Kunden, aber auch Patienten Touristen, wer immer damit genau gemeint ist. „Die Ausschreibung ist erfolgt, Ende Juni werden die Angebote im Haus sein“, so Bürgermeister Markus Hiebl im Stadtentwicklungsbeirat am Freitagabend, der mit zwölf von 20 Mitgliedern eher schwach besucht war.

Park-Druck am Bahnhof

Die Parksituation am Bahnhof wird von vielen als prekär bezeichnet, für Pendler stehen derzeit offiziell 260 Plätze zur Verfügung, dabei gibt es in Freilassing bis zu 9000 Umsteiger, „das heißt aus dem gesamten Landkreis kommen Pendler, die hier ihr Auto abstellen wollen und dann mit dem Zug weiterfahren nach Traunstein, Rosenheim, Mühldorf oder mit der S-Bahn nach Salzburg“, so Hiebl.

Grüner denkt an Autofahrer

Eine Lösung könnte ein Parkhaus im westlichen Bereich des Bahnhofsgeländes sein, Robert Judl erinnerte aber auch daran, dass Max Aicher „eventuell eine mehrstöckige Tiefgarage auf den Rauchegger-Gründen realisieren will“. Überraschend machte sich Wolfgang Hartmann von den Grünen Gedanken darüber, wie man es Autofahrern bequemer machen könnte, von dieser geplanten Tiefgarage aus zu den Bahnsteigen zu kommen. „Wenn die Tiefgarage in der Erde ist, dann darf ich visionär denken, dann könnte doch eine Unterführung unterirdisch zum Bahnsteig führen, also in die Bahnunterführung“. Bei der Erklärung fühlte man sich fast schon ein wenig an die legendäre Stoiber-Beschreibung der Transrapid-Vorteile vom Münchner Hauptbahnhof an den Flughafen erinnert. Hartmann will diese direkte Verbindung von einer Tiefgarage zum Bahnhof zumindest andenken, „wir haben ja einen überdimensionierten Bahnhof für eine kleine Stadt, aber wir sind halt nun mal ein Bahnknotenpunkt“.

Bürgermeister Markus Hiebl hielt sich bedeckt und meinte nur, „mir gefällt die Idee des Aufräumens am Bahnhof“, Hartmann schloss die kurze Diskussion ab mit „der Bahnhofsplatz kann nur schöner werden“.

hud

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