Mit Digital- und Kultur-Workshops

Verein „Doyobe“ will Jugendkultur in Freilassing fördern

Freilassing / Berchtesgadener Land - Im Februar startete das Neustart-Programm vom Verein Doyobe. Dieses Programm wird von dem Bundesverband Soziokultur e.V. gefördert und beinhaltet Digital- und Kultur- Workshops sowie Aktionen für Jugendliche im Berchtesgadener Land.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Stabilisierung der Kontakte durch virtuelle Kultur-Teilhabe 

Aufgrund der bundesweiten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus konnten ab dem 16. Dezember erneut keine Aktivitäten mehr mit den Kindern und Jugendlichen persönlich stattfinden. Obwohl wir uns nicht mehr persönlich zur Ausführung der Projekte treffen konnten, haben wir dennoch regen Kontakt mit unseren Teilnehmern über Social Media gehalten. Wir haben die Kinder und Jugendlichen begleitet, ihre Lebenslagen durch Kultur-Teilhabe stabilisiert und nahmen sie auch in der Krise an die Hand. Das Projekt verknüpft Kreativität und Bildung. Es tat sich die Chance auf, Kindern und Jugendlichen auf diese Weise Wissen und Fähigkeiten mitzugeben und ihnen einen neuen Zugang zu Kunst, Kultur und Medien zu verschaffen. Dies geschah durch regen Austausch auf Social Media, Einzel-Interviews und Künstler-Vorstellungen, sowie Live-Talks. Wir haben vermehrt auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen hingewiesen und ein Verständnis für die aktuelle Situation vermittelt, um den Jugendlichen das Gefühl zu geben, wie wichtig die Einhaltung der Maßnahmen ist, um bald wieder wie gewohnt zusammenarbeiten zu können. 

„Neustart-Programm“

Der Bundesverband Soziokultur e.V. führt zur „Erhaltung und Stärkung der Kultur-Infrastruktur und Nothilfen“ das „Neustart Programm“ durch, das sich an Kulturzentren, soziokulturelle Zentren und weitere kulturelle Einrichtungen und Initiativen mit diesem Aktivitätsprofil richtet, wozu auch wir gehören. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln soll die Erhaltung und Stärkung der Kultur Infrastruktur, sowie der Wiederbeginn der örtlichen Kulturproduktion gefördert werden. Die antragsberechtigten Kultureinrichtungen sollen dabei unterstützt werden, in Zeiten der Covid-19-Pandemie und den damit verbundenen Regelungen und Auflagen ihre Programmarbeit wieder aufnehmen zu können.

Zur Programmarbeit zählen einzelne Veranstaltungen, wie auch kontinuierliche Angebote, wie zum Beispiel Kurse, Workshops und offene Treffs. Diese kulturellen Angebote erfordern aufgrund der pandemiebedingten Regelungen und Auflagen gründlich ausgearbeitete Konzepte, die entwickelt und erprobt werden müssen. Hierfür haben wir Hygienekonzepte entwickelt, viele Programme und Workshops werden via Social Media abgehalten oder als Einzelmaßnahmen durchgeführt, wie zum Beispiel Künstler-Vorstellungen, Interviews, Storytelling, digitaler Tanzunterricht und Live-Sessions zum regen Austausch mit den Jugendlichen. Die Maßnahme soll dazu beitragen, neue und innovative Programmformen zu entwickeln, die eine gewisse strukturelle Resilienz gegenüber der Pandemie aufweisen. Aber auch bewährte Programmformen sollen durch einen Ausgleich des entstandenen Mehrbedarfs erhalten werden.

Pressemitteilung des Doyobe e.V.

Rubriklistenbild: © Lino Mirgeler/dpa

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