Modernisierungsstrategie Deutsche Bahn

65 Millionen Euro für die Bahnstrecke Freilassing - Berchtesgaden

Freilassing/ Berchtesgaden - Rund 65 Millionen Euro investiert die Deutsche Bahn in neuen und moderne Bahnanlagen.

Die Deutsche Bahn bündelt in den Jahren 2020 und 2021 zahlreiche Baumaßnahmen, um die Bahnstrecke Freilassing – Berchtesgaden zu modernisieren. Insgesamt fließen in den zwei Jahren rund 65 Millionen Euro in neue moderne Bahnanlagen.


• Die Stellwerke in Piding, Bad Reichenhall, Hallthurm, Bischofswiesen und Berchtesgaden werden auf eine elektronische Stellwerkstechnik (ESTW) umgestellt. Der Zugverkehr zwischen diesen Bahnhöfen wird zukünftig per Mausklick von einem Fahrdienstleiter in Freilassing gesteuert. Dazu müssen unter anderem auf der gesamten 34 Kilometer langen Strecke zwischen Freilassing und Berchtesgaden Lichtwellenleiter in Kabeltrögen verlegt werden.

• Zwischen Freilassing und Hallthurm wird die Oberleitungsanlage aus dem Jahr 1927 erneuert. Dazu müssen unter anderem neue Oberleitungsmasten gesetzt und der Fahrdraht ausgetauscht werden. Zwischen Hallthurm und Berchtesgaden war die Oberleitung bereits in 2016 erneuert worden.


• Die Stationen Bayerisch Gmain und Bischofswiesen werden barrierefrei ausgebaut. Unter anderem erhalten sie neue Bahnsteige mit Blindenleitsystem. In Bischofswiesen entstehen zwei neue Außenbahnsteige und eine Personenunterführung.

An sieben Bahnübergängen zwischen Piding und Berchtesgaden wird die Sicherheit erhöht. Das geschieht in Form von Modernisierungen der Bahnübergangstechnik, Auflassung durch einen Seitenweg oder Ersatz durch eine Eisenbahnbrücke.

Die Arbeiten in den Jahren 2020 und 2021 stellen den Kern der Modernisierungsstrategie der Strecke Freilassing – Berchtesgaden dar und machen sie fit für die Zukunft. Um die genannten Baumaßnahmen an der eingleisigen Bahnlinie umsetzen zu können, muss die Strecke in drei Bauphasen gesperrt werden. Die ausfallenden Züge werden durch Busse ersetzt.

Pressemitteilung Deutsche Bahn

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