Not-Ausschuss des Stadtrats hat entschieden

Großbaustellen in Freilassing gehen trotz Corona-Krise weiter

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In vier Wochen soll die neue Zufahrt zum Badylon von Freilassing kommend, sowie der kleinere Lobmayr-Parkplatz fertig sein.

Freilassing - Der Krisenausschuss des Stadtrates, der so genannte Ferienausschuss, hat zwar am Montagabend die Bürgerentscheide zur Matulusstraße verschoben, nicht aber anstehende Bauarbeiten, die sollen trotz der Corona-Krise weitergehen oder starten. Dabei wurde auch klar, dass nicht nur Anrainer vor Kontakten zu Bauarbeiten geschützt werden müssen sondern auch Bauarbeiter vor Anrainern, die mit ihren Fragen immer öfter direkt zur Baustelle kommen.

Zahlreiche Baustellen in der Stadt stehen unmittelbar vor der Fertigstellung, so zum Beispiel der höhenfreie Anschluss des Badylon über den Lobmayr-Parkplatz. So sind derzeit rund 90 Prozent der Arbeiten abgeschlossen, fertig sind sowohl die neue Einfahrt von Freilassing kommend als auch die neue Unterführung, der Zugang von der Salzburger Straße für Fußgänger ist auch fast in Betrieb, in den vergangenen Tagen wurde das Geländer installiert. 


Vergangene Woche begann auch die Sanierung der Schmidhäuslstraße vom Salzburger Platz kommend in Richtung Lobmayr-Parkplatz. Derzeit sind die Wohnblocks am Leitenweg, sowie der Aumühlweg nur noch über die neue Abfahrt beim höhenfreien Anschluss Lobmayrparkplatz erreichbar. Der neue P&R-Parkplatz steht derzeit für Anwohner und Kunden zur Verfügung. Auch diese Arbeiten werden Mitte Mai fertig sein, so zumindest die Planung.

Baustellen in Freilassing: Schmidhäuslestraße und Lobmayr-Parkplatz

In vier Wochen soll die neue Zufahrt zum Badylon von Freilassing kommend, sowie der kleinere Lobmayr-Parkplatz fertig sein. © Michael Hudelist
In vier Wochen soll die neue Zufahrt zum Badylon von Freilassing kommend, sowie der kleinere Lobmayr-Parkplatz fertig sein. © Michael Hudelist
In vier Wochen soll die neue Zufahrt zum Badylon von Freilassing kommend, sowie der kleinere Lobmayr-Parkplatz fertig sein. © Michael Hudelist
In vier Wochen soll die neue Zufahrt zum Badylon von Freilassing kommend, sowie der kleinere Lobmayr-Parkplatz fertig sein. © Michael Hudelist
In vier Wochen soll die neue Zufahrt zum Badylon von Freilassing kommend, sowie der kleinere Lobmayr-Parkplatz fertig sein. © Michael Hudelist
In vier Wochen soll die neue Zufahrt zum Badylon von Freilassing kommend, sowie der kleinere Lobmayr-Parkplatz fertig sein. © Michael Hudelist
In vier Wochen soll die neue Zufahrt zum Badylon von Freilassing kommend, sowie der kleinere Lobmayr-Parkplatz fertig sein. © Michael Hudelist
In die Schmidhäuslestraße dürfen nach der Sanierung von der Salzburger Straße kommend nur mehr Radfahrer einfahren. © Michael Hudelist
In die Schmidhäuslestraße dürfen nach der Sanierung von der Salzburger Straße kommend nur mehr Radfahrer einfahren. © Michael Hudelist
In die Schmidhäuslestraße dürfen nach der Sanierung von der Salzburger Straße kommend nur mehr Radfahrer einfahren. © Michael Hudelist
In die Schmidhäuslestraße dürfen nach der Sanierung von der Salzburger Straße kommend nur mehr Radfahrer einfahren. © Michael Hudelist
In die Schmidhäuslestraße dürfen nach der Sanierung von der Salzburger Straße kommend nur mehr Radfahrer einfahren. © Michael Hudelist
In die Schmidhäuslestraße dürfen nach der Sanierung von der Salzburger Straße kommend nur mehr Radfahrer einfahren. © Michael Hudelist
In die Schmidhäuslestraße dürfen nach der Sanierung von der Salzburger Straße kommend nur mehr Radfahrer einfahren. © Michael Hudelist

Auch die Arbeiten in der Hofhamerstraße, Haunsbergstraße und Stauffenstraße, sowie der Nocksteinstraße sind nach Angaben der Stadtverwaltung fast fertig, in den beiden letzten Aprilwochen sollen die Straßen endgültig asphaltiert werden.

Neue Baustellen starten oder warten?

Für neue Bauaufträge für den Ausbau des Aumühlwegs, der Auenstraße und des Prielwegs, sowie des Hagenweges hätten die Baufirmen bereits Aufträge erhalten und ihre Bauarbeiter und Maschinen entsprechend eingeplant. „Ein Verschieben des Baubeginns wegen der Corona-Pandemie könnte Kurzarbeit oder Kündigungen von Bauarbeitern zur Folge haben“, so Bürgermeister Josef Flatscher, „die planmäßige Vergabe der ausgeschriebenen Leistungen sichert langfristig für die Zeit nach der Corona- Krise Arbeitsplätze und das Fortbestehen der regionalen Bauunternehmen“. 

Wegen der Ausgangsbeschränkungen soll ein Kontakt zwischen den Bauarbeitern und Anrainern von Baustellen vermieden werden, dieser sei nach Ansicht der Baufirmen auch nicht nötig.

Dem Wunsch, die Bauarbeiten fortzusetzen, schlossen sich auch fünf der sechs anwesenden Mitglieder des Krisenausschusses an, einzig Bettina Oestreich von den Freien Wählern stimmte dagegen, sie habe zahlreiche Meldungen von Anrainern bekommen die ein Risiko sehen würden, „diese Angst müssen wir ernst nehmen, noch nicht begonnene Bauarbeiten sollten daher warten“, forderte die Stadträtin.

Anrainer vor Bauarbeitern schützen oder umgekehrt?

Bürgermeister Flatscher wiederholte, dass auch die Bauarbeiter alle derzeit geltenden Hygienevorschriften einhalten würden, einen Kontakt mit den Anrainern gebe es in den seltensten Fällen. Margitta Popp (SPD) meinte sogar, man müsste eher „die Anwohner zurückhalten“ und nicht die Bauarbeiter, sie habe schon einmal eine große Gruppe von Anwohnern gesehen, die mit Bauarbeitern diskutieren wollten.

hud

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