Freilassing Eham und Freilassing Süd bekommen schnelleres Internet

5 Kilometer Glasfaser für den Datenverkehr

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V.l. Frank Dentgen und Bettina Rehrl-Gschirr von der Deutschen Telekom, Bürgermeister Josef Flatscher und Markus Nickl vom städtischen Tiefbauamt nach der Vertragsunterzeichnung.

Freilassing - Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Freilassing im Ortsteil Eham gewonnen. 100 Haushalte bekommen jetzt Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s (Megabit pro Sekunde).

Die Stadt Freilassing und die Deutsche Telekom haben den Vertrag bereits unterschrieben. Bürgermeister Josef Flatscher ist sich sicher: „Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute fast so wichtig wie Gas, Wasser und Strom. Mit dem Ausbau der Internetgeschwindigkeit sichert sich Freilassing einen digitalen Standortvorteil und wird als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver“.

„Wir danken der Stadt Freilassing für das entgegengebrachte Vertrauen und werden das Projekt zügig umsetzen,“ sagt Bettina Rehrl-Gschirr, Regio Managerin der Deutschen Telekom. „Wir versorgen die Stadt mit moderner Technik und machen die Stadt damit zukunftssicher.“

Damit die Telekom Glasfaser ausbauen kann, müssen auch die Immobilienbesitzer mitmachen. „Glasfaser gibt es nur gemeinsam“, meint Bettina Rehrl-Gschirr. „Für den Anschluss an das schnelle Netz brauchen wir eine Einverständniserklärung mit Unterschrift des Eigentümers. Sonst dürfen wir sein Gebäude nicht mit Glasfaser anschließen.“ Die Eigentümer werden diesbezüglich kontaktiert, sobald die Stadt die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben hat.

Die Telekom wird nun mit der Feinplanung beginnen und anschließend rund fünf Kilometer Glasfaser verlegen. Zeitgleich baut das Unternehmen moderne Übertragungstechnik auf, etwa in den Verteilern am Straßenrand und in der Vermittlungsstelle.

Danach erfolgt die Einbindung der neuen Leitungen an das Gesamtnetz der Telekom. Nach Fertigstellung werden die so genannten FTTH-Anschlüsse (Fibre to the Home; deutsch: Glasfaser bis nach Hause) für die Kunden buchbar sein.

Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis ins Haus verlegt, die Signale werden durchgehend optisch übertragen. Kupferkabel mit elektrischer Signalübertragung gibt es in diesem Netz nicht mehr. Zunächst werden Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen und 100 Megabit pro Sekunde beim Heraufladen angeboten. Doch die Techniker arbeiten bereits an Entwicklungen, die noch höhere Geschwindigkeiten im Glasfasernetz möglich machen werden.

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren. Das Ausbaugebiet ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf der Karte abgebildet. Es besteht aber die Möglichkeit sich als Kunde einzutragen und eine frühzeitige Info zu erhalten, wenn der Ausbau abgeschlossen ist.

Pressemitteilung Stadt Freilassing

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