Neuer Kiesweg für Wanderer und Radfahrer

Bahn frei am Saalachufer bei Freilassing

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Der neue Saalachuferweg bei Freilassing

Freilassing - Am 26. April erfolgte die Bauabnahme: Der beim Hochwasser 2013 zwischen dem Wasserkraftwerk Rott-Freilassing und der Mündung in die Salzach teilweise zerstörte Saalachuferweg steht Fußgängern und Radfahrern ab sofort wieder zur Verfügung.

In den letzten fünf Wochen baute das Wasserwirtschaftsamt Traunstein den Weg auf einer Länge von 1,3 Kilometern mit Sicherheitsabstand zur steilen Böschung neu. Dies wurde möglich, nachdem Waldbesitzer, Wasserwirtschaftsamt, Stadt Freilassing und die Forstverwaltung Ende letzten Jahres die erforderlichen Grundstücksgeschäfte abschließen konnten.

Neuer 3,5 Meter breiter Kiesweg

Vom neuen 3,5 Meter breiten Kiesweg profitieren neben Wanderern und Radfahrern auch die Forstwirte der angrenzenden Waldgrundstücke und das Wasserwirtschaftsamt selbst. Die Stadt Freilassing übernimmt die Unterhaltung und Verkehrssicherung des Weges. Der Weg verläuft jetzt nicht mehr geradlinig entlang einer versteinten Böschung, sondernschwingt, ergänzt durch neu gepflanzte Gehölze, in leichten Bögen und nimmt auch einmal einen kleinen Umweg durch den Auwald. Das Ölbachl quert der Weg mit einer neuen Überführung. Für den Freilassinger Mühlbach am nördlichen Ende der Baustrecke ist eine neue Brücke in Planung. Bis diese voraussichtlich 2019 bereitsteht, kann die bestehende Brücke bei der Mündung des Mühlbaches in die Saalach weitergenutzt werden. 

Freistaat Bayern investiert rund 200.000 Euro 

Der Freistaat Bayern investierte rund 200.000 Euro in den Wegebau.Zusätzliche 90.000 Euro waren zuvor für die Grundstücke notwendig, über die der Weg jetzt verläuft. Das Saalachufer kann sich im Bereich der Anbrüche in begrenztem Umfang weiterentwickeln. Das Wasserwirtschaftsamt beobachtet diesen Prozess genau: Bevor erneut Schäden am Weg entstehen, werden die Wasserbauer die betreffenden Böschungsabschnitte mit naturnahen Elementen sichern. Vorbild könnten die Maßnahmen am Salzachufer auf Höhe Triebenbach (Stadt Laufen) sein, die das Wasserwirtschaftsamt soeben abgeschlossen hat: Neben Spornen aus Wasserbausteinen am Böschungsfuß kommen dabei ingenieurbiologische Bauweisen zum Einsatz, zum Beispielgezielte Pflanzungen im Bereich der Böschung oder der Einbau von Baumstämmen und Wurzelstöcken. So entstehen im Wasser und an Land wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Gleichzeitig können Zugänge zum Flussufer hergestellt werden.

Pressemeldung Wasserwirtschaftsamt Traunstein

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