Badylon-Neubau: Aufträge für Ingenieure vergeben

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Freilassing - Der vom Hochwasser geschädigte Erholungspark "Badylon" wird neu gebaut. Der Stadtrat hat im Dezember die ersten Aufträge für die Fachingenieure vergeben.

Ende letzten Jahres erhielt die Stadt Freilassing von der Regierung von Oberbayern „grünes Licht“ für die Planung der im Rahmen des Förderprogramms „Bund Länder Hochwasser 2013“ unterstützte Ersatzneubau für den beim Hochwasser beschädigten Erholungspark "Badylon". Dazu gehören Hallenbad, Dreifachturnhalle und Funktionsbereich für die Freisportanlagen sowie die dazugehörigen Außenanlagen. Der Stadtrat hat im Dezember die ersten Aufträge für die Fachingenieure vergeben.

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Unter Wahrung der vorgeschriebenen Einspruchsfristen konnten jetzt die Aufträge für diese Leistungen erteilt werden. In drei VOF-Verfahren - das sind Vergabeverfahren nach der Vergabeordnung für frei berufliche Leistungen - für die Ingenieursleistungen, mussten die Bewerber zunächst in einer ersten Stufe ihre fachlichen und wirtschaftlichen Kompetenzen unter Beweis stellen. Darauf aufbauend mussten die erfolgreichen Bewerber sodann unter anderem die konkreten Vorgehensweisen für das Projekt der Ersatzneubauten Badylon vor einer Jury vorstellen und eingehend erläutern.

Im ersten der drei Verfahren wurde der Auftrag für die Elektroplanung an die ARGE Mayer – Kasprowski vergeben. Die Arbeitsgemeinschaft aus Rosenheim und Passau kann entsprechende Erfahrungen im Bereich der Elektroplanung für Bäder- und Sportstättenbau vorweisen und konnte sich so gegen einen weiteren Bewerber durchsetzen.

Im darauf folgenden Verfahren für die Tragwerksplanung standen vier Büros zur Auswahl. Das Ingenieurbüro Grage, Gesellschaft für Tragwerksplanung mbH, aus Herford in Nord-Rhein-Westfalen konnte sich knapp gegen die Konkurrenz aus München, Wien und Nürnberg durchsetzen.

Im dritten und letzten Verfahren wurde ein Büro für die Planungsleistungen der Haus- und Anlagentechnik, also Heizung-, Lüftung-, Sanitär- und Badewassertechnik aus vier Bewerbern ausgesucht. Die ARGE Ludwig-Plafog-Graßmann erhielt den Zuschlag. Die Arbeitsgemeinschaft aus Traunstein, Kulmbach und Ainring bringt seine Erfahrungen für den Großteil der Komponenten der zukünftigen Gebäude ein, die den Hauptbestandteil der späteren Betriebskosten beeinflussen werden.

Parallel zu den oben genannten Vergabeverfahren konnte im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung der Zuschlag für die Leistungen des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators an das Ingenieurbüro Anton Aberger aus Unterwössen unter vier Bewerbern erteilt werden.

Mit Beendigung der letzten zwei VOF Verfahren für die Projektsteuerungsleistungen und die Architektenleistungen für die Objekt- und Freianlagenplanung, stehen in den nächsten Wochen auch die Büros fest, die für die ersten konkreten Planungsschritte der Ersatzneubauten benötigt werden.

Presseinformation Stadt Freilassing

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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