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Kreistag entscheidet am Freitag

Wohin mit der neuen Berufsschule in Freilassing?

Berufliches Bildungszentrum Berchtesgadener Land Freilassing Berufsschule Neubau oder Sanierung
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Das jetzige Gebäude der Berufsschule Freilassing ist in die Jahre gekommen. Die Baustruktur ist veraltet, die Technik am Ende.

Am Freitag entscheidet der Kreistag: Auf welchen Grundstücken wird das neue Berufliche Bildungszentrum in Freilassing gebaut? Die Wünsche der Stadt können dabei wohl nicht mehr berücksichtigt werden.

Bad Reichenhall/Freilassing - Freilassing kann die Grundstücke bis Jahresende nicht liefern. Das stellte Bürgermeister Markus Hiebl bereits Mitte November klar, wie Landrat Bernhard Kern im Kreisausschuss mitteilt.

Kreistag entscheidet: Wo wird die Berufsschule Freilassing gebaut?

Eigentlich hatte sich die Stadt Freilassing gewünscht, die neue Berufsschule auf den dann eigenen Grundstücken auf der jetzigen Festwiese am Bahnhof bzw. am Standort der Firma Reifen Vergölst zu bauen - die sogenannte Variante vier. Man stünde mit den Grundstückseigentümern noch in Verhandlungen, heißt es. Dies werde noch weitere Zeit in Anspruch nehmen und nicht bis Ende 2021 möglich sein.

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Doch der Kreistag hat in seiner Sitzung im Oktober beschlossen, den Neubau der Staatlichen Berufssschule Berchtesgadener Land nur dann als Variante vier zu bewilligen, wenn keine Mehrkosten entstünden und es keine zeitlichen Verzögerungen gegenüber der Variante drei gebe. Die Grundstücksverhandlungen müssten dazu bis spätestens Ende November 2021 abgeschlossen sein.

Ist die Variante drei besser?

Von einem Abschluss ist man offenbar weit entfernt. Landrat Kern habe Ende November noch einmal beim Bürgermeister nachgefragt und wieder heißt es: Die Grundstücke stehen nicht zur Verfügung. Zudem haben die Beteiligten die jeweiligen Vor- und Nachteile der beiden Varianten besprochen. Es zeigt sich, dass neben der Landkreisverwaltung auch die Schulleitung die Variante drei bevorzugt.

Die Variante drei hat unter anderem eine „gute Aufteilung der Fachbereiche“ mit kurzen Wegen, eine hohe Kosten- und Terminsicherheit, keine Erschließungskosten und braucht - wie auch Variante vier - keine Container während des Baus. Ein Nachteil trifft vor allem die Nachbarn im Norden: die werden es künftig schattiger haben.

Weitreichende Entscheidungen am 17. Dezember

Bei der Variante vier würde man die Entfernung zur Realschule vergrößern. Die Jennerstraße müsste man verlegen. Außerdem rechnet man mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für Altlasten im Boden als bei Variante drei.

Der Kreisausschuss empfiehlt dem Kreistag deswegen den Neubau auf den landkreiseigenen Grundstücken, also die Variante drei, durchzuführen. Die endgültige Entscheidung wird am 17. Dezember getroffen. In dieser Sitzung wird sich auch zeigen, wo vermutlich die neue Kreisklinik im Berchtesgadener Land gebaut wird.

BGLand24.de wird für euch dabei sein und über die Ergebnisse berichten.

ce

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