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Bekannter Bahnhofstiger bekommt eigenes Buch

„Hommage an Freilassing“: Autorin Sabrina Rehrl über die „Abenteuer des Katers Luke“

Sabrina Rehrl Claus Harmsen Freilassing Bahnhof Luke Out of Freilassing
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Sabrina Rehrl und Claus Harmsen sprechen über „Out of Freilassing“ und den Bahnhofstiger Luke am Bahnhof Freilassing.
  • Christina Eisenberger
    VonChristina Eisenberger
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Freilassing - Er ist schon eine kleine Berühmtheit in Freilassing. Jetzt gibt es sogar ein Buch über ihn: Luke - der Bahnhofstiger. BGLand24.de hat mit Autorin Sabrina Rehrl und ihrer Unterstützung, dem Journalisten Claus Harmsen, über den kleinen Kater, seine großen Abenteuer und wie man eigentlich ein Buch ohne Erfahrung schreibt gesprochen.

Frau Rehrl, „Out of Freilassing“ ist der Titel Ihres Werkes - Um was geht es denn in dem kleinen Büchlein?

Grundsätzlich geht es um Lukes drollige Episoden, um seine Abenteuer. Für alle Luke-Anhänger also eigentlich ein must-have.

Wer ist Luke eigentlich?

Viele denken, Luke ist ein herrenloser Streuner, der hier am Bahnhof in Freilassing seine Kreise zieht. Tatsächlich hat er ein Zuhause und ein Frauchen. Aber er liebt es, am Bahnhof zu sein und dadurch hat er natürlich auch schon vieles erlebt. 

Wie sind Sie denn darauf gekommen, über Luke zu schreiben?

Ich bin auch in dieser Facebook-Gruppe ‚Du kommst aus Freilassing‘ und da ist er mir das erste Mal aufgefallen. Und im Winter bin ich mit dem Zug in die Arbeit nach Teisendorf gefahren. Es war kalt und er saß da. Da habe ich mich ertappt, dass ich mit ihm rede. Ich habe mir gedacht, ‚das darfst du dir bestimmt immer anhören wie auf einer Therapiebank.‘ Und da saß er halt ein paar Mal neben mir und irgendwann kam mir so die Idee, weißt was, du bist so süß und hast einfach verdient, dass man über dich schreibt. Ich hab gar nicht losgelassen, bin nach Hause und habe losgelegt. 

Sind Sie denn Schriftstellerin?

Nein, Ich arbeite beim Zahnarzt, also in einer komplett anderen Branche. Das Buch war eigentlich eine Spontanaktion. 

Wie schreibt man denn so ein Büchlein ohne große Erfahrung?

Es sind ja nur 36 Seiten. Es ist schnell geschrieben und es fiel mir auch total leicht. Als erstes bin ich zu Claus gegangen, der Journalist ist, weil ich bin ja keine Schriftstellerin. Dann habe ich ihn gefragt, was er von meiner Idee hält. Er hat mich eigentlich sofort ermutigt und auch seine Unterstützung angeboten. Er meinte, schreib einfach frei Schnauze! Und das habe ich auch getan. Er hat es natürlich dann noch gegengelesen.

Herr Harmsen, Sie haben Frau Rehrl mit ihrem Wissen unterstützt?

Ja, ich habe ihr ein bisschen Hilfeleistung gegeben und Tipps. Am Anfang hat sie ja noch auf einem Block geschrieben.. Und mein Gott, das hat man ja fast nicht lesen können. Aber es hat dann ganz gut geklappt.

Sabrina Rehrl und Claus Harmsen sprechen über „Out of Freilassing“ und den Bahnhofstiger Luke am Bahnhof Freilassing.

Frau Rehrl, wirklich? Ein Buch per Hand schreiben kann man sich ja gar nicht mehr vorstellen ...

Ja, ich wollte nicht auf dem Computer schreiben, weil das so unpersönlich ist. Ich musste meine Schrift sehen. Aber irgendwann haben wir das dann auf Word gepackt.

Frau Rehrl, was ist denn ihr Lieblingsabenteuer von Luke?

Das Highlight ist ganz klar die Fahrt nach München. Aber er hat so viel erlebt. Mal davon abgesehen, dass er überhaupt noch lebt! Er ist ja angefahren worden. Aber er hat immer irgendwie Unterstützung von seinen ganzen Anhängern bekommen und die möchte ich auch total in den Vordergrund stellen. Also nicht nur den Luke, sondern eigentlich ist das Buch auch eine Hommage an Freilassing. Weil welche Stadt kann von sich behaupten, so einen Tiger zu haben? 

Die Fangemeinde ist ja wirklich groß ...

Ja, und die holen ihn immer aus irgendeinem Schlamassel raus und ich hoffe, das tun sie auch noch ganz lange. Und was jetzt auch noch sehr schön ist, es kommen immer mehr Geschichten zum Vorschein, von denen ich bisher noch gar nichts wusste.

Heißt das, wir bekommen einen zweiten Teil?

Jetzt muss ich erst einmal schauen, wie das Buch so ankommt. Aber letztendlich macht es mir ja Spaß. Deswegen habe ich es auch geschrieben und nicht, um da jetzt groß was dran zu verdienen. Also wenn Lukes Anhänger mich ein bisschen unterstützen mit weiteren Geschichten, dann vielleicht. Ich hoffe aber einfach, dass wir Luke noch lange haben.

Frau Rehrl, Herr Harmsen, vielen Dank für das Gespräch!

ce

„Out of Freilassing – Abenteuer des Katers Luke“ ISBN 978-3-347-37364-8

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