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Nur eine Umleitung möglich

Vollsperre bis Dezember 2023: Ausbau Reichenhaller Straße in Freilassing startet

Freilassing Reichenhallerstraße Ausbauarbeiten
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Das Staatliche Bauamt hat die Absperrungen für die Baustelle Reichenhallerstraße schon vorbereitet. 

Am Montag (13. Juni) startet der Ausbau der Reichenhaller Straße in Freilassing. Dafür wird die wichtige Verkehrsader voll gesperrt - und es gibt nur eine einzige Ausweichmöglichkeit.

Freilassing - Im Dezember vergangenen Jahres wurde die Sanierung der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung nach einigem Hick-Hack wegen eines Radfahrtstreifens vom Stadtrat beschlossen. Am Montag beginnen die Arbeiten im ersten von insgesamt vier Bauabschnitten, und zwar zwischen der Nocksteinstraße (nähe Autohaus) und Teisenbergstraße (ehemaliges AWO-Heim). Die Straße wird eine Breite von 12,50 Meter aufweisen, davon zweimal zwei Meter Gehsteig. Auf der 8,5 Meter breiten Fahrbahn werden auch zwei Radstreifen aufgemalt. 

Jeweils an den beiden Enden der Reichenhallerstraße erklären große Info-Tafeln die vier Bauphasen.

Ausbau der Reichenhaller Straße in Freilassing startet

Die Sanierung der Reichenhaller Straße wurde nötig, weil nicht nur die Fahrbahndecke in einem teilweise desolaten Zustand ist, sondern auch die Bauten darunter. „Neu gemacht werden alle Bauten unterhalb der Fahrbahndecke, also Kanal, Strom- und Wasserleitungen sowie Leerrohre für ein künftiges Glasfasernetz“, erläutert Roland Eckert vom städtischen Bauamt gegenüber BGLand24.de.

Neu wird auch sein, dass das Regenwasser nicht mehr in das Kanalsystem fließt und damit auch die Kläranlage belastet, sondern wie bei neuen Straßenbauten üblich, über sogenannten Rigolen in das Grundwasser versickert. Die Stadtwerke Freilassing erneuern im Zuge des Ausbaus auch alle Trinkwasserleitungen, in allen vier Bauabschnitten sind rund 80 Grundstücke betroffen. Häuser, die ihren Strom bisher nur oberirdisch erhalten, werden nun auch verkabelt. Für einen künftigen Glasfaseranschluss werden Leerrohre eingebaut, „aber weder die Telekom, noch Vodafon sehen derzeit einen Bedarf, sie wollen derzeit also keine Glasfasern einziehen“. 

Warum Vollsperre?

Die erste Bauphase vom 13. Juni bis Oktober 2022 umfasst einen 1,25 Kiloemter langen Abschnitt von der Nocksteinstraße stadtauswärts Richtung Teisenbergstraße. Die Baustelle ist voll gesperrt. „Wir haben  halbseitige Arbeiten geprüft, aber das würde zum einen viel länger dauern, zum anderen brauchen wir bei so vielen unterschiedlichen Arbeiten auch einfach Platz für das Baufeld“, so Eckert. 

Umleitungen nur über die B20

Gewagt ist die einzige, offizielle Umleitung für rund 15.000 Kfz am Tag ausschließlich über die B20, die durch Rückstau an Reisesamstagen und ein hohes Unfallgeschehen ein gewisses Risiko darstellt. Die zweite, fast logische Ausweichstrecke über die Hallerstraße in Ainring fällt aus. Auch diese ist gesperrt wegen vermutlich nicht zufällig zeitgleicher Bauarbeiten. Es gibt zwar innerstädtisch noch Schleichwege in Freimann und Hofham, diese sind aber für eine Umleitungsstrecke nicht entsprechend gerüstet. Sollten diese Wege tatsächlich stark genutzt werden, überlegt die Stadt Durchfahrtssperren. 

Die Kosten für die vier Bauabschnitte betragen rund 2,8 Millionen Euro. Die Stadt rechnet mit staatlichen Förderungen in Höhe von 1,8 Millionen Euro. 

hud

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