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Initiator enttäuscht über Reaktionen

Die Sudetenstraße bleibt die Sudetenstraße

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Diese Fahne wurde in der Nacht auf Freitag von der Polizei entfernt.

Freilassing - Wir berichteten bereits von dem Anliegen einer Vereinigung gegen Rechtsradikale, den Straßennamen "Sudetenstraße" zu verändern. Nun zogen sie den Antrag zurück.

Jetzt erreichte uns eine E-Mail des maßgeblichen Initiators, Heinrich Brucknerbauer, wonach der Antrag auf Umbenennung der Straße zurückgezogen wurde.

Er zeigt sich in der E-Mail enttäuscht: "Als die ersten Anträge gestellt wurden, dachten wir, auf offene Ohren in der Region zu stoßen. Dies stellte sich jedoch als ein Irrglaube heraus. Nicht nur die Bürger der Stadt Freilassing, sondern auch der politische Arm der Stadt arbeiten gegen unseren Vorschlag."

Dass in der Nacht auf Freitag, 21. November, noch eine Sudetenflagge am Straßenschild hing, sei der "i-Punkt" für die Initiative gewesen: "Nach dieser Aktion haben wir uns endgültig dazu entschieden, die Anträge zurück zu ziehen." Er vermutet, dass eine braune Kameradschaft hinter der Fahnen-Aktion steckt, hat dafür aber keine Belege.

Wie berichtet, war die Umbenennung mit der Ziel der Entnazifizierung verbunden worden. Bürgermeister Josef Flatscher und die Stadtverwaltung sahen hier jedoch überhaupt keinen Anlass. Auf Anfrage von bgland24.de wunderte sich Johann Slezak, der oberbayerische Bezirksobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft, über das Anliegen. Die Vertriebenen hätten "ein Anrecht auf Erinnerung und den Erhalt ihrer Kultur", so Slezak. 

mg/bgland24

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