SPD will barrierefreien Ausbau des Bahnhofs

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Freilassing - Die Landtags-SPD setzt sich für den barrierefreien Ausbau ein. Sie will den Bahnhof dem höheren Fahrgastaufkommen anpassen. Und eine richtige Toilette sollte auch her...

Landtags-SPD setzt sich für barrierefreien Ausbau ein.

Den Abgeordneten Dr. Herbert Kränzlein (SPD), fordert die Bayerische Staatsregierung auf, den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Freilassing voranzutreiben. Die Staatsregierung wird aufgefordert, beim Bund und der Deutschen Bundesbahn darauf hinzuwirken, den Bahnhof Freilassing vordringlich für den barrierefreien Ausbau vorzusehen. Der Antrag wird unterstützt von den SPD-Abgeordneten Günther Knoblauch, Annette Karl, Natascha Kohnen, Andreas Lotte und Bernhard Roos.

Bundesverkehrswegeplan bringt höheres Verkehrsaufkommen.

Der Bahnhof Freilassing ist durch sein hohes Verkehrs- und Fahrgastaufkommen, das sich durch die im Bundesverkehrswegeplan aufgenommenen Maßnahmen in den nächsten Jahren noch zusätzlich erhöhen wird, ein wichtiges Drehkreuz für den Zugverkehr in der ge­samten Region, aber auch für den Fernverkehr. Dennoch wird den Fahrgästen zugemutet, die verschiedenen Bahnsteige alleine über altertümliche Treppenzugänge zu erreichen. Reisende mit schwerem Gepäck, Mutter und Vater mit Kinderwagen, vor allem aber gehbehinderte Menschen können ohne fremde Hilfe, beziehungsweise nur äußerst mühsam oder gar nicht, diese Bahnsteige erreichen. Dabei kommt dem Bahnhof auch für die touristische Erschließung des Berchtesgadener Landes eine hohe Bedeutung zu. Der barrierefreie Ausbau würde auch der hohen Zahl an Kur- und Rehagästen die Anreise per Zug erleichtern oder überhaupt möglich machen.

Container-Toilette oft nicht benutzbar.

Zur Abrundung sei noch angemerkt, dass wegen der oft langen Wartezeiten für Reisende, die in Freilassing umsteigen müssen, auch Bahnhofs-Toiletten fehlen. Das vor dem Bahnhof aufgestellte Container-Toilettenprovisorium ist oft nicht benutzbar, hygienisch höchst fragwürdig und inzwischen auch als Übergangslösung nicht mehr akzeptabel, wie uns der Betreuungsabgeordnete für das Berchtesgadener Land, Dr. Herbert Kränzlein wissen ließ.

Pressemeldung der SPD

Rubriklistenbild: © bit

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