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Piktogramme auf Fahrbahnen

„Rot“ oder „grau“, welche Farbe hättens denn gern? 20.000 Euro im Markierungs-Budget der Stadt Freilassing

Ein Tempo 30 auf der Fahrbahn aufgemalen und rot umrandet – wie hier in Mattsee – gibt es demnächst auch in der Bahnhofstraße und der Georg-Wrede-Straße.
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Ein Tempo 30 auf der Fahrbahn aufgemalen und rot umrandet – wie hier in Mattsee – gibt es demnächst auch in der Bahnhofstraße und der Georg-Wrede-Straße.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte der Bauausschuss seine Liebe zu einer aufgemalenen Geschwindigkeit auf der Fahrbahn entdeckt, den so genannten Piktogrammen.

Freilassing - Nun lag ein konkreter Plan mit Kosten vor, für vier Piktogramme in zwei Straßen will die Stadt rund 1700 Euro ausgeben, für alle Markierungen in der Stadt und deren regelmäßige Erneuerung hat die Stadt ein Jahresbudget von 20.000 Euro. Die elf Bauausschuss-Mitglieder stimmten nach kurzer Diskussion dafür

Zwei Fragen hatten die Stadträte zu klären: In welcher Straße wollen sie die Piktogramme haben und in welcher Farbe? Zur Auswahl standen: weiß auf grauem Asphalt, weiß in einem abgefrästen Asphalt oder weiße Schrift mit roter Umrandung, ebenfalls eingefräst in den Asphalt. Schnell stellte sich die Präferenz für eine rote Umrandung heraus, denn „grau ist nicht gut zu erkennen, wenn zum Beispiel Schnee auf der Straße liegt“, so eine Stadträtin. 

Für Wolfgang Hartmann von den Grünen schien die Bahnhofstraße am wichtigsten, wo Tempo 30 erst kommen wird, „dort wird es für den Autofahrer neu sein, dort ist es wichtig“, in der von der Verwaltung vorgeschlagenen Watzmannstraße sah er hingegen keine Notwendigkeit, da würden sich alle an das verordnete Tempo 30 halten, angezeigt mit den Schildern. Diese sind ohnehin maßgebend, die Piktogramme am Boden sind nur als Service für die Autofahrer zu sehen, also als zusätzlicher, freiwilliger Hinweis. Michael Helminger von der CSU erklärte den Unterschied zwischen einer „normalen Bodenmarkierung“ und einer „thermoplastischen Markierung“, „dort wird ein Teil des Asphalts abgefräst und darin dann die Markierung aufgebracht“.

Bodenmarkierung „Von 7 bis 17 Uhr“

Neu ist eine Tempo 30-Zone in der Vinzentiusstraße, allerdings nur von „7-17 Uhr“ und nur im Bereich des dortigen Kindergartens. „Könnten wir nicht dort auch ein Tempo 30 aufmalen? „Eher nicht“, meinte Bürgermeister Markus Hiebl, der auf BGLand24 schon ein Fotos mit fünf Tafeln auf einen Pfosten gesehen habe. Da müsse sich der Autofahrer schon gut konzentrieren, auf dem Boden auch noch „7-17 Uhr“ aufzubringen sei wohl auch nicht möglich

Am Ende einigten sich die Mitglieder des Bauausschusses für rote Version in zwei Straßen. Diese Markierungen kosten rund 1700 Euro, insgesamt hat die Stadt für Markierungen in der Stadt und deren jährliche Erneuerung ein Budget von 20.000 Euro zur Verfügung

hud

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