Alexander Dobrindt soll an Durchführungsverordnung festhalten

Fluglärm: Hohe Erwartungen an Dobrindt

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Freilassing/Salzburg - Ramsauers Nachfolger steht in der Pflicht. Die Feilassinger CSU besteht auf eine Durchführungsverordnung. Der Salzburger Flughafen soll aber nicht in Frage gestellt werden.

Die Freilassinger CSU erwartet vom neuen Verkehrsminister Alexander Dobrindt, dass er an der Durchführungsverordnung für den Salzburger Flughafen festhält. Wenn Dobrindt in einem ORF-Interview von einem „Interessenausgleich in guter Nachbarschaft“ spreche, dann dürfe der nicht zu Lasten der bayerischen Seite ausgehen, so Ortsvorsitzender Wolfgang Krämer.

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Der Spitzenkandidat auf der Stadtratsliste dankt zugleich Peter Ramsauer für seinen Einsatz als Verkehrsminister. „Die letzten vier Jahre waren die erfolgreichsten im Kampf gegen den Fluglärm.“ Daran lässt Peter Blahak keinen Zweifel.

Der Elektrotechniker engagiert sich in der Schutzgemeinschaft Rupertiwinkel und kandidiert für die CSU bei den Stadtratswahlen.

Flughafen soll nicht in Frage gestellt werden

Ramsauers engagierter Einsatz habe sich letztlich auch ausgezahlt, umso mehr bedauert die CSU Freilassing den Verlust unseres Verkehrsministers. „Sein Entwurf für eine Durchführungsverordnung ist eine gute Grundlage, um die dauernde Lärm- und Abgasbelastung für Freilassing und die Nachbarorte in den Griff zu kriegen.“

Blahak und Krämer legen Wert darauf, dass der Salzburger Flughafen nicht in Frage gestellt werden soll. „Das hat ja auch Peter Ramsauer als Minister immer wieder betont.“

Hohe Erwartungen an Dobrindt

Die Freilassinger CSU-Vertreter laden den neuen Verkehrsminister ein, um sich möglichst bald vor Ort ein eigenes Bild von der Situation zu machen. Gerade mit Blick auf die Wintersaison und die vielen Touristenflieger an den Wochenenden. Wenn Alexander Dobrindt weitere Gespräche mit Österreich in Aussicht stellt, dann erwarten seine Freilassinger Parteifreunde, dass der Minister die Umsetzung der Durchführungsverordnung nicht auf die lange Bank schiebt.

Zumal die Verantwortlichen in Salzburg und Wien bisher wenig ernsthaftes Interesse an einem grenzüberschreitenden Miteinander gezeigt haben. Unverzichtbar sind für Freilassing: Eine wirkungsvolle Lärm- und Abgasentlastung für das bayerische Grenzgebiet, eine deutliche Verringerung der Flüge an den Winterwochenenden und ein strenges Nachtflugverbot mit einer Verringerung der Flüge an dessen Randbereichen.

CSU-Vorsitzender Krämer: „Wenn Dobrindt jetzt auf einen Interessenausgleich in guter Nachbarschaft hofft, dann muss er auch sehen, dass gerade die gute Nachbarschaft von der Salzburger Seite in den letzten Wochen mit Füßen getreten wurde.“

Pressemitteilung CSU Freilassing

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