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Flughafen-Ausbau ein Dorn im Auge

Freilassing - Die Stadt Freilassing will zusammen mit den Gemeinden Ainring und Saaldorf-Surheim für ein Mitspracherecht am Salzburger Flughafen kämpfen.**Video**

Video

Wie berichtet, will der Salzburger Flughafen zwei neue Hallen zum Unterbringen von Maschinen bauen. Allerdings muss zuerst eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden. Auch die bayerischen Anrainer-Gemeinden wollen dabei gehört werden. Doch das Verkehrsministerium in Bonn lehnt eine Einmischung ab.

Diese Zelte am Salzburger Flughafen sollen durch feste Hallen ersetzt werden, allerdings südlich des Flughafens. Für eine Genehmigung braucht es eine Umweltverträglichkeitsprüfung.

Deshalb wollen Freilassing, Ainring und Saaldorf-Surheim jetzt gemeinsam rechtliche Schritte einleiten, um sich Gehör zu verschaffen. In wie weit das möglich ist, wollen die Verantwortlichen am Mittwochabend bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung erörtern.

Von Seiten des Flughafens will man diese Diskussion nicht kommentieren. Es bestehe ein Staatsvertrag zwischen Österreich und Deutschland und somit wären, Berlin, Bonn und Wien zuständig, erklärte Pressesprecher Alexander Klaus gegenüber bgland24.

Härtere Richtlinien bei Regionalflughäfen

Gleichzeitig betonte Klaus aber, dass die Anrainer-Dialoge zur Fluglärm-Diskussion eine sehr wichtige Einrichtung seien. Die Anregungen aus den Diskussionen versuche der Flughafen umzusetzen. Beispielsweise seien lärmärmere An- und Abflugrouten aufgenommen worden und laute Flugzeuge seien mittlerweile verboten. Freilassings Bürgermeister Josef Flatscher erkennt aber noch zu wenig, dass man sich in Salzburg bemüht. Eindeutige Taten, wie die Reduizierung der Flugbewegungen über Freilassing seien notwendig, so Flatscher.

Derzeit werden 90 Prozent der Flüge über Freilassing geflogen, zehn Prozent über die Südroute und somit österreichisches Gebiet.

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Rubriklistenbild: © cz

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