Flatscher: „Fluglärm nicht mit Vignette verhandelbar“

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Freilassing/Salzburg - Freilassings Bürgermeister Josef Flatscher stellt nochmals klar, dass der "Salzburger Kuhhandel" als Angebot nicht ernstgenommen werden kann.

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Die jüngsten Äußerungen aus der Salzburger Politik mit der Aussage von Landesrat Blachfellner „keine Proteste gegen den Flughafen und dafür keine Autobahnvignette im Raum Salzburg“ kann nur als Faschingsscherz und nie und nimmer als ernst zu nehmendes Angebot verstanden werden. „Was hat das eine mit dem anderen zu tun? So ein Kuhhandel wird von uns in keinster Weise in Betracht gezogen“, erklärt Bürgermeister Josef Flatscher.

Oder handelt es sich um einen Schachzug, mit dem die Bürgerinnen und Bürger aus Freilassing und den Nachbargemeinden in Sachen Fluglärm auseinander dividiert werden sollen? Der Vorschlag von Landesrat Blachfellner im Sinne von „Ihr dürft kostenlos unsere Salzburger Autobahn benutzen und bei uns einkaufen, aber dafür müsst Ihr den Fluglärm in Kauf nehmen“, kann nicht das sein, wofür für Freilassing und seine Nachbargemeinden kämpfen, nämlich um eine gerechtere Richtungsverteilung bei den An- und Abflügen.

Zwischen den Verkehrsministerien in Berlin und Wien laufen ernsthafte Verhandlungen, wie die bayerischen Anrainergemeinden vom Flugverkehr entlastet werden können. Solche Aussagen von Salzburger Seite sind nicht hilfreich um zu Lösungen zu kommen.

Bürgermeister Flatscher stellt klar: „Wir – und damit meine ich den Stadtrat, den Fluglärm-Schutzverband und die Bürgerinnen und Bürger – haben alle das gemeinsame Ziel: weniger Belastungen durch den Flugverkehr! Und dieses Ziel lassen wir uns nicht abhandeln.“

Zeeb Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftsförderung und Umwelt

Rubriklistenbild: © dpa/Stadt Freilassing

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