Die Polizei bittet um Mithilfe:

Einbruchserie: Besteht ein Zusammenhang?

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Freilassing - Rund 11.000 Euro ist das Diebesgut wert: Drei Einbrüche in unmittelbarer Umgebung, innerhalb einer Woche - und jedes Mal war Schmuck das Objekt der Begierde. Ein Zufall?

Innerhalb einer Woche ereigneten sich in Freilassing sowie im benachbarten Surheim drei Einbrüche mit sehr ähnlichen Tatbeständen.

Der erste Einbruch ereignete sich am vergangenen Mittwoch, in der Michael-Pacher-Straße in Freilassing. Unbekannte verschafften sich über die Terrassentür Zutritt zum Einfamilienhaus und erbeuteten Schmuck im Wert von 8.000 Euro.

Am Wochenende geschah dann der zweite Einbruch. Dieses mal in der Wolfgang-Hagenauer-Straße, nicht einmal eine Autominute vom vorherigen Tatort entfernt. Auch in diesem Fall wurde in ein Einfamilienhaus eingebrochen und Schmuck im Schätzwert von 1.000 Euro entwendet.

Doch alle guten, oder eben auch schlechten Dinge, sind ja bekanntlich drei. So ereignete sich am Montag der bereits dritte Einbruch, dieses mal in der Fischerstraße, im benachbarten Surheim. Wieder wurde Schmuck im Wert von 2.000 Euro aus einem Einfamilienhaus gestohlen und erneut verschafften sich die Täter Zutritt über die Terrassentür. Besonders dreißt an diesem Fall ist die Uhrzeit, denn hier wurde am hellichten Tag zugeschlagen. Vielleicht weil die Täter mittlerweile Erfahrung haben?

Zufall oder Zusammenhang?

Da man an Zufälle nur selten glauben kann, fragte BGLand24.de bei der Polizeiinspektion Freilassing nach, ob bereits von einem Zusammenhang gesprochen werden kann. Die Beamten haben noch ihre Zweifel: "Schmuck gehört zum beliebtesten Diebesgut von Einbrechern, da er schnell und unauffällig verstaut werden kann, sowie einen hohen Preis erzielt. Daher können wir noch keine voreiligen Schlüsse ziehen", so die Freilassinger Polizei.

In den vergangenen Tagen meldeten sich zwar zahlreiche Zeugen mit verdächtigen Beobachtungen bei der Polizei, diese konnten jedoch nur ungenaue, schlecht verwertbare Informationen weitergeben. Daher sollte folgendes beachtet werden:

  • Vor allem Gesichter gut einprägen! (Aussagen wie "er war groß" helfen in den wenigsten Fällen)
  • Tatort und Zeit notieren
  • Falls möglich, Fotos machen
  • Kennzeichen von verdächtigen Fahrzeugen notieren

Generell gilt: Sämtliche Informationen aufschreiben! Denn egal wie gut das Gedächtnis ist, in der Aufregung vergisst man oft wichtige Details. Auch wenn Kleinigkeiten nebensächlich erscheinen, können sie für die Polizei wichtige Hinweise darstellen.

Die Polizei bittet weiterhin mit offenen Augen durch den Tag zu gehen und Hinweise unter der Telefonnummer 08654/46180 zu melden.

kn

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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